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Rezension: »Krähenmädchen« von Erik Axl Sund – Zwei Lesen…mit Steffimaus ♥♥♥

Zwei Lesen… Abgeschlossen!

Steffi und ich haben es nun beide geschafft das Buch »Krähenmädchen« von Erik Axl Sund zu beenden. Nun möchte ich eine Rezension zu dem Buch schreiben, allerdings soll es diesmal keine klassische Rezension in Textform sein, sondern die Form eines Interviews haben. Ich habe mir 8 Fragen aufgeschrieben, die ich mir zu dem Buch stellen will und Steffi und ich haben die Fragen beantwortet.

Ich denke Steffi und ich waren beide sehr begeistert von dem Buch und viele Fragen werden wir ähnlich beantwortet.

Zum Buch

Hinter dem Pseudonym Erik Axl Sund steckt das schwedische Autorenduo bestehend aus: Jerker Eriksson und Håkan Axlander Sundquist. Gemeinsam arbeiten sie an Ideen, schreiben gemeinsam und tauschen sich aus. In Deutschland hat es das »Krähenmädchen« direkt in die Top Ten der Spiegel Bestsellerliste geschafft.

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Wie viel Schreckliches kann ein Mensch verkraften, eher er selbst zum Monster wird?

Stockholm. Ein Junge wird tot in einem Park gefunden. Sein Körper zeigt Zeichen schwersten Missbrauchs. Und es bleibt nicht bei der einen Leiche … Auf der Suche nach dem Täter bittet Kommissarin Jeanette Kihlberg die Psychologin Sofia Zetterlund um Hilfe, bei der eines der Opfer in Therapie war. Ihr Spezialgebiet sind Menschen mit multiplen Persönlichkeiten. Eine andere Patientin Sofias ist Victoria Bergman, die unter einem schweren Trauma leidet. Sofia lässt der Gedanke nicht los, bei ihr irgendetwas übersehen zu haben. Schließlich müssen sich Jeanette und Sofia fragen: Wie viel Leid kann ein Mensch verkraften, eher er selbst zum Monster wird?

(Cover-, Text- und Zitatrechte: Arena Verlag)

Unsere Meinung

1. Wie gefällt dir das Cover und was denkst du darüber?

Steffi: Ich mag das Cover. Es erinnert an Horror und Spannung.

Jamie: Ich finde das Cover auch klasse! Es sieht modern gestaltet aus und wenn man das Buch in Händen hält sieht es richtig gut aus.

2. Welche Erwartungen hattest du an das Buch, bevor du angefangen hast?

Steffi: Ich habe gehofft das es um ungeklärte Morde geht und das man mit rätseln kann wer der Täter war. Dieser Kick das man immer weiter lesen muss. Und alles hat gepasst.

Jamie: Der Anspruch an das Buch war bei mir relativ hoch, da ich schon in Foren über das Buch gelesen hatte und es außerdem in der Buchhandlung bei den Bestsellern gesehen habe. Im Klappentext hat besonders das Stichwort „Multiple Persöhnlichkeiten“ dafür gesorgt, dass ich neugierig wurde. :D Ich habe ein sehr spannendes und sehr beängstigendes Buch erwartet.

3. Was war dein Eindruck nach den ersten Seiten?

Steffi: Nach den ersten Seiten war ich sehr gefesselt und musste ständig weiter lesen :)

Jamie: Da kann ich Steffi nur zustimmen, ich war auch sofort von der Handlung gefesselt und wollte das Buch gar nicht mehr weg legen! Sehr spannender Einstieg.

4. Wie hat dir die Handlung gefallen, was fandest du sehr gut, was schlecht? War es spannend oder eher langweilig, gekünstelt oder authentisch…

Steffi: Ich fand die Handlung gut gelungen. Es hat Spaß gemacht das Buch zu lesen und mitzufiebern. Ich fand sehr gut das man nicht raus lesen konnte wer nun der Täter ist. Man musste nachdenken.
Was ich nicht so toll fand war das einige Morde/Fälle so genau beschrieben waren, dass einem schlecht wurde. Manchmal musste ich das Buch zur Seite legen weil mir übel geworden ist.

Jamie: Ich finde es an Romanen bzw. Thrillern immer sehr gut wenn es einzelne Handlungsstränge gibt die sich treffen, sich verzweigen und verknoten, sich wieder lösen und doch zusammen gehören. Und dieses Labyrinth aus den einzelnen Handlungssträngen der Charaktere und des Täters aus verschiedenen Perspektiven war genau der Fall in diesem Buch. Es war nicht von vornherein klar worauf die Handlung hinausläuft und zwischendurch war es wirklich verwirrend. Das Buch hat mir viel Spaß gemacht und die Spannung wurde immer weiter und weiter gesteigert.

Die Beschreibung der Morde bzw. Taten war wirklich herb und ziemlich ekelerregend, aber auch spannend und das einzig fiese war der üble Cliffhanger am Ende des Buches. :P

5. Welche Charaktere mochtest du? Welche waren ätzend oder fandest du nicht ansprechend?

Steffi: Ich fand Ake und Kwist ätzend. Ake weil er mich an meinen ex freund errinert hat. Ein Mensch der sich immer auf andere verlässt und anderen auf der tasche liegt. Und zum dank des ganzen nimmt er sich eine andere. Kwist mochte ich nicht weil er rüber kam wie ein arroganter selbstverliebter schnösel.

Gerne mochte ich Jeanette, da ich mich in ihr widerspiegeln konnte. Sofia mochte ich auch. Ihre Denkweise und ihre Unruhige Art hat mir gefallen.

Jamie: Das was Steffi sagt! Ake ist weich und es ist kein Wunder, dass Jeanette nicht mehr so überzeugt von ihrem Mann ist, der sich von ihr durchfüttern lässt und kein Interesse daran zu haben scheint Verantwortung für ihr Leben und für ihren Sohn zu übernehmen,

Jeanette ist stark und schufftet sich jeden Tag aufs neue den Buckel krumm um ihre Familie durch zu bringen, aber sie ist auch eine gute Polizistin und mit Tatendrang bei der Sache. Sie ist keine unechte Märchengestalt mit Superkräften die den ganzen Tag buckelt und abends gut gelaunt und strahlend gut aussehend nach Hause kommt. Nein sie ist sehr authentisch und man erfährt viel über ihre Gefühlswelt.

6. Wie hat dir der Stil gefallen? Wie war der Ausdruck, ist dir irgendwas aufgefallen an Sprache, Stil, Grammatik, oder gar Fehler?

Steffi: Fehler gab es ein paar im Buch. Vor allem Rechtschreibfehler. Die Sprache war sehr einfach zu verstehen, da gibt es nichts dran zu bemängeln.

Jamie: Ich fand es auch sehr flüssig geschrieben.

7. Hast du ein Zitat das dir im Gedächtnis geblieben ist?

Steffi: „Wie viel Schreckliches kann ein Mensch verkraften, eher er selbst zum Monster wird?“

Jamie: „Der Zufall war ein heimtückischer Begleiter. Manchmal ein Freund, aber genauso oft ein unberechenbarer Feind“ Seite: 9

8. Hast du Assoziationen zu anderen Büchern? Erinnert dich das Buch an etwas?

Steffi: Das Buch hat eine Ähnlichkeit mit den Büchern von Sebastian Fitzek.

Jamie: Ja! Sebastian Fitzek ist mir auch eingefallen, wie brutal und qualvoll die Morde und Schicksale beschrieben wurden – übel! Auch die Bücher von Sharon Bolton mit ihren verschlungenen Handlungen sind mir in den Sinn gekommen.

Fazit: Fällt dir noch was ein was ich noch nicht gefragt habe?

Steffi: Ich würde das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen und freue mich mega auf den nächsten Teil :)

Jamie: Ich bin auch total gespannt wie es weiter geht, war ja klar, dass der Autor uns im Regen stehen lässt mit einem dicken Cliffhanger und man nun den nächsten Teil auf jeden Fall auch lesen will. Ziel erreicht würde ich mal sagen.

 

Ich freue mich sehr, dass wir es hin bekommen haben das Buch gemeinsam zu lesen und uns darüber austauschen konnten! Und das Buch war auch der Hammer :D

Wir wollen im März ein zweites Buch zusammen lesen, abwarten für was wir uns entscheiden.

 

Buchdetails

Das »Krähenmädchen« ist der Auftakt der Victoria-Bergman-Trilogie von dem

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Band 1: »Krähenmädchen«
Verlag: Goldmann Verlag (Juli 2014)
Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
ISBN: 978-3442481170
Verlagsseite →

 

 

 

Narbenkind von Erik Axl Sund

 

Band 2: »Narbenkind«
Verlag: Goldmann Verlag (September 2014)
Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
ISBN: 978-3442481187
Verlagsseite →

 

 

 

Schattenschrei von Erik Axl Sund

 

Band 3: »Schattenschrei«
Verlag: Goldmann Verlag (November 2014)
Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
ISBN: 978-3442481194
Verlagsseite →

 

 

 

 

© Blutrot – Jamie’s Bücherblog

Rezension: »Das Böse in uns« von Cody McFadyen

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Ein Flug nach Virginia. Alles wie gewohnt. Die Passagiere fühlen sich wohl. Auch Lisa. Bis sich ihr Nachbar zu ihr herüberlehnt und flüstert: „Lisa, ich werde dich jetzt töten.“

Nach der Landung findet die Besatzung Lisas Leiche. Die FBI-Agentin Smoky Barrett hat lediglich einen Hinweis: ein silbernes Kreuz mit der Zahl 143 im Körper der Toten. Zählt der Mörder seine Opfer? Smoky hat es offenbar mit einem Serienkiller zu tun. Denn im Internet tauchen brutale Videos von Hinrichtungen auf. Die Filme verraten, dass jedes Opfer Sünden begangen hatte, die wie ein Schatten auf seiner Seele lasteten: Mord, Kinderschändung, Vergewaltigung. Mit seinen Taten will der Mörder die Schuld seiner Opfer sühnen. Smoky Barrett steht als Nächste auf seiner Liste. Denn auch sie hat ein finsteres Geheimnis.

(Cover-, Text- und Zitatrechte: Bastei Lübbe Verlag)

Meine Meinung

Handlung

Smoky und ihr Team werden – vom FBI-Chef persönlich- zu einem Mordfall hinzugezogen. Bei dem Opfer handelt es sich um Lisa Reid, ehemals Dexter Reid, der transsexuelle Sohn eines möglichen Präsidentschaftskandidaten. Der Fall scheint von großem öffentlichem Interesse und so muss Smoky den Drahtseilakt zwischen guter Ermittlung und politischem Einfühlungsvermögen meistern. So scheint es zunächst. Bald stellt sich jedoch heraus, dass es weniger um ein von Politik bestimmten Fall geht sondern eher um einen von den Medien gepushten Serienmörder. Neben dem politischen Interesse bietet auch der Fall selber einiges zum grübeln. Lisa Reid wurde an Bord eines Flugzeugs ermordet, in 10.000 Metern Höhe vor aller Augen, aber es gibt keine Zeugen, keine Spuren und nur ein silbernes Kreuz, dass in Lisas Körper gefunden wird, bietet einen Hinweis auf den Täter.

Der Täter scheint perfekt zu sein, doch dann tritt er an die Öffentlichkeit und verbreitet Clips über eine Video Plattform. Er nennt sich der Prediger und veröffentlicht Clips in denen er seine religiösen Ansichten, über Wahrheit, die Beichte und Vergebung  kund tut. Außerdem wird in den Videos gezeigt wie der Prediger seine Opfer – mit unter durch Folter – zur Beichte zwingt. Stehts enden die Videos vor dem Tod der Opfer. Über 140 Opfer, keine Spuren.

Charaktere, Vergangenheit und Perfektion

»Das Böse in uns« ist der dritte Teil der »Smoky-Barrett« Reihe. Es ist wie gewohnt in der Ich-Perspektive von Smoky geschrieben und zeigt besonders ihre inneren Konflikte, ihre Überlegungen, Ideen, Ängste und Gedanken. Besonders das Thema Religion, Glauben, Überzeugungen und dunkle Geheimnisse rücken in den Vordergrund. Vor ein paar Jahren, wurde Smokys Mann von einem sadistischen Mörder umgebracht. Sie selbst brutal vergewaltigt. Ende der Geschichte war, dass der Mörder Smokys Tochter als menschliches Schutzschild benutzte und Smoky ihre eigene Tochter erschoss. Schlimme Vergangenheit!? Im dritten Band setzt der Autor noch eins drauf und enthüllt ein weiteres dunkles Geheimnis, das Smoky innerlich zerfrisst. Auch wenn der Autor sich in diesem Band etwas zurück nimmt, setzt er noch mal eins drauf und das nicht zu knapp. Ja das Gefühl das immer und immer noch was übleres kommt, wird man bei diesem Autor nicht los! Wie sehen wohl die nächsten Bände der Reihe aus?!

Positiv aufgefallen ist mir im dritten Band die Beschreibung der Charaktere. Aus den vorherigen Romanen kennt man Smokys Team als unglaublich und und unglaubwürdig Perfekt. Sowohl in ihrer Arbeit als auch ihr Aussehen und eigentlich alles was sie betrifft: Cally: Schön, perfekt, eine Killerin, Alan der ruhige starke usw. Man hat fast das Gefühl, dass es in McFadyens Welt nur hübsche, perfekte Menschen gibt! Im dritten Teil zieht sich McFadyens Hang, alles perfekt und sehr dramatisch dar zu stellen, ebenfalls durch die Handlung, aber meiner Meinung nach weniger als bei den vorherigen Bänden. Seltsam fand ich auch Callys plötzliche Absicht zu heiraten, wurde sie sonst immer als Einzelgängerin dargestellt will sie nun plötzlich sesshaft werden. Am Rande tauchen immer wieder Details und Vorbereitungen zur geplanten Hochzeit auf, aber wer denn der Auserwählte ist wird nur ganz am Rande mal erwähnt. Das fand ich seltsam und nicht sehr authentisch. Vielleicht war die Hochzeit auch nur ein Vorwand Kirby einzubringen. Kirby, die als Personenschützerin und Auftragskillerin aus den vorigen Teilen bekannt ist und die sich zu einer Freundin von Cally entwickelt hat. Sie spielt am Ende des Buches eine Rolle.

Der Fall an sich und besonders die Ermittlung kam in diesem Buch etwas zu kurz. Am Tatort von Lisas Ermordung wurde keine einzige Spur gefunden, außer dem silbernen Kreuz. Ihre Wohnung war wie geleckt, bis auf eine ausgerissene Seite aus Lisas Tagebuch und auch am Tatort von Rosemarys Ermordung war wieder nichts zu finden. Wenig Infos für die perfekten Ermittler. Durch Zufall stoßen sie im Internet auf die Clips, die den Prediger zeigen wie er seine Wahrheit verkündet und seine Opfer zur Beichte ihrer schlimmsten und dunkelsten Geheimnisse zwingt. Es ist ein Konflikt zwischen der Logik eines Verrückten und der Glaube. Der Mörder baut sich innerhalb seines Glaubens eine Logik zu Gut und Böse auf in der er bestimmt, dass die Menschen alles beichten müssen um der Hölle zu entgehen. Sein kranker Geist bildet sich ein die Macht über seine Opfer zu bekommen als sei er höchstpersönlich derjenige der seine Opfer in den Himmel bringt.

Manche Themen wurden in dem Buch zwar angerissen, hatten dann jedoch eigentlich keine Auswirkungen. Dazu gehört das Thema Politik und Transsexualität. Zuerst habe ich gedacht, dass es spannend wird dadurch das Smokys Ermittlung eine politische Brisanz besitzt, aber es hatte eigentlich keine Auswirkungen. Dann das Thema Transsexualität, und der Weg wie Dexter Lisa wurde. Der Täter hat jedoch gar keine sexuelle Motivation, also ist dieses Thema auch im Sande verlaufen.

Smoky und die Liebe…

Zwei Männer, mit denen das Leben für eine Frau nicht einfach wäre, überlege ich. Nicht, weil sie schlechte Kerle wären, sondern weil sie davon ausgehen, dass man um ihre Liebe weiß, und das muss reichen. Liebe ja, Blumen nein.

Seite 16: Smokys Gedanken

Neben Smokys inneren Konflikten, zwischen ihrer Vergangenheit und ihrem jetzigen Leben, spielt auch wieder das Thema Liebe eine Rolle. Zum einen steht die Bewältigung von Matts Tod immer noch im Raum. Kann Smoky es sich nach Matts Tod erlauben einen anderen Mann zu lieben -Tommy- auch wenn nicht auf die Art und Weise wie sie Matt geliebt hat? Neben Smoky, spielt auch Callys Liebesleben eine Rolle. Die Frau die sich nie binden wollte und nun ihre Hochzeit plant.

Auch Smokys Liebe zu ihrer Tochter Alexa und ihrer neuen Tochter Bonnie wird wieder ein Thema, weil Smoky in ihrem neuen Fall, die Mutter des Opfers betreuen muss und sie sich ihr durch den Verlust ihrer Tochter verbunden fühlt.

Ich zögere. „Außerdem wird es vermutlich noch einen weiteren Grund dafür geben, dass Mrs. Reid nach mir verlangt hat.“ „Und welchen?“ […] Mein Lächeln ist ohne jeden Humor, als ich Jones antworte. „Weil ich ebenfalls ein Kind verloren habe, Sir. Es ist ein Club zu dem nur Mitglieder Zutritt haben.

Seite 25: Smoky und Jones

„Wir müssen die Köpfe zusammenstecken und schmutzige Arbeit bewältige, und das erfordert Vornamen und keine Floskeln, meinen Sie nicht auch?“ Wir Frauen sind es, die unsere Kinder begraben. Wir sind diejenigen, die den Saum unserer Kleider durch den Friedhofsdreck ziehen. Das will sie damit sagen.

Seite 29: Rosario Reid & Smoky

Fazit

Der Dritte Band der Smoky Barrette Reihe kann mit den vorigen Teilen im Punkt Spannung leider nicht mithalten, dennoch ist der Ausflug in Smokys inneres mal wieder interessant und das Buch ist durchaus unterhaltsam. Also wer Cody McFadyens Stil mag und die ersten beiden Bände verschlungen hat, der sollte durchaus auch den dritten Band lesen.

Links

»Das Böse in uns« habe ich in der Mini-Challenge Dezember 2014 gelesen. Besuch auch mal diese Challenge Seite wenn du magst.

Mini-Challenge Dezember 2014 →

Buchdetails / Reiheninfo:  Smoky-Barrett-Reihe 

Autor: Cody McFadyen

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Band 1: »Die Blutlinie«
Originaltitel: »Shadow Man«
Verlag: Bastei Lübbe Verlag (25.09.2006)
Flexibler Einband:  476 Seiten
ISBN: 978-3-404-15853-9

 

 

 

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Band 2: »Der Todeskünstler«
Originaltitel: »Face of Death«
Verlag: Bastei Lübbe Verlag (16.10.2007)
Flexibler Einband:  560 Seiten
ISBN: 978-3-404-16273-4

 

 

 

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Band 3: »Das Böse in uns«

Originaltitel: »The Darker Side«
Verlag: Bastei Lübbe Verlag (14.10.2008)
Flexibler Einband:  570 Seiten
ISBN: 978-3-404-16421-9

 

 

 

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Band 4: »Ausgelöscht«
Originaltitel: »Abandoned«
Verlag: Bastei Lübbe Verlag (05.03.2010)
Flexibler Einband:  560 Seiten
ISBN: 978-3-404-16581-0

 

 

 

© Blutrot – Jamie’s Bücherblog

Rezension: »Dead End« von Sharon Bolton

Dead End von Sharon Bolton

Zwanzig Selbstmorde in fünf Jahren. Meist sind es junge Frauen, die sich auf bizarre Art das Leben nehmen. Nicht nur die Polizei vermutet, dass irgendetwas an der ehrwürdigen Universität Cambridge nicht mit rechten Dingen zugeht. Nun soll sich DC Lacey Flint im Auftrag ihres Vorgesetzten Mark Joesbury als verletzlich-depressive Studentin ausgeben und den Lockvogel spielen. Als sie schließlich unter denselben Albträumen leidet, von denen die jungen Frauen in den Tod getrieben wurden, weiß Lacey: Sie ist die Nächste.

(Cover-, Text- und Zitatrechte: Goldmann Verlag)

Meine Meinung

Spannung! Nerven Kitzel! Und der absoluter Horror jeder Frau!

Handlung

Das Buch hat mich, wie auch der erste Band der Lacey Flint Reihe, sehr gefesselt und schockiert! Das Buch erweckt jede Menge Spannung und Horror und macht einen ganz schön paranoid, so ging es mir zumindest.

Sharon Bolton schickt ihre Heldin, Lacey Flint, in einen Undercovereinsatz an der Universität Cambridge. Sie soll als Studentin getarnt mehr erfahren über die hohe Selbstmordrate an der Universität, da vermutet wird, dass es sich nicht um Selbstmorde handelt, sondern um einen Serienmörder. Laceys Auftrag ist beobachten und Bericht erstatten, aber natürlich hält sich die rebellische Polizistin mit der dunklen Vergangenheit nicht an diesen Auftrag sondern will aktiv ermitteln was es mit den Selbstmorden auf sich hat. Schnell wird aus dem Undercovereinsatz eine gefährliche Mission, die Lacey tief in ein verstricktes Netz und gefährliche Situationen führt. Sie selbst wird Teil dieses Falls.

Neben der Aufklärung der Selbstmorde entwickelt sich auch Laceys Zuneigung zu ihrem Vorgesetzten DI Mark Joesbury weiter. Im ersten Teil der Reihe hat Lacey ihn kennengelernt und es ist klar, dass sie Gefühle für ihn hegt auch wenn sie es nicht zeigen will oder vielleicht auch nicht weiß wie sie damit umgehen soll, da sie in der Vergangenheit feste Bindungen zu einem Menschen gemieden hat. In »Dead End« entwickelt sich diese Bindung zunächst nicht weiter. Lacey will zwar, und man merkt dass der Kontakt weniger förmlich wird aber dennoch steht sie ihrem Vorgesetzten immer noch distanziert gegenüber, bis zum Ende…

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Review „Abgeschnitten“ von Sebastian Fitzek

Sebastian Fitzek hier, Sebastian Fitzek dort und überall… Ich habe schon ganz oft, in den Medien und auch von Freunden gehört wie toll seine Bücher sein sollen, aber bisher bin ich nie dazu gekommen auch mal eins zu lesen bis jetzt! Denn dann habe ich mir sein Buch »Abgeschnitten« besorgt und im nu verschlungen! Ich schätze, es wird nicht das letzte gewesen sein, dass ich von Sebastian Fitzek gelesen habe!

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Abb.1: Sebastian Fitzek

Sebastian Fitzek wurde 1971 in Berlin geboren, er fing ein Studium der Tiermedizin an, wechselte dann jedoch und schloss sein Studium in Jura ab. Er ist einer der erfolgreichsten deutschen Schriftsteller. Seit 2006 schreibt er sehr erfolgreich Psychothriller, die durchweg sehr gute Kritiken erhalten haben.

Mir war bis zu diesem Buch nicht klar, dass Fitzek ein deutscher Autor ist, und umso mehr hat mir gefallen, dass die Schauplätze des Romans in Berlin und auf Helgoland lagen. Bei deutschen Romanen, die auch in Deutschland spielen, habe ich immer ein wenig mehr Bezug, als zu ausländischen Romanen. Mag sein, dass es daran liegt, dass mir die Umgebung vertrauter ist, aber auch die Namen der Charaktere sind alltäglicher, und oft habe ich das Gefühl, dass die Charaktere an sich bodenständiger sind. So war der Gerichtsmediziner in »Abgeschnitten«, Paul Herzfeld, kein Super Agent, der mit seiner ultra Technik und seinen heldenhaften Fähigkeiten den Fall lösen konnte. Er ist nicht klischeehaft dargestellt: super gut aussehend mit einem sanften Kern oder sonst ein abgedroschenes Klischee, sondern ein normaler Mensch, mit Ängsten und Stärken und Schwächen.

zum Buch:

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»Rechtsmediziner Paul Herzfeld findet im Kopf einer monströs zugerichteten Leiche die Telefonnummer seiner Tochter. Hannah wurde verschleppt – und für Herzfeld beginnt eine perverse Schnitzeljagd. Denn der psychopathische Entführer hat eine weitere Leiche auf Helgoland mit Hinweisen präpariert.

Herzfeld hat jedoch keine Chance, an die Informationen zu kommen. Die Hochseeinsel ist durch einen Orkan vom Festland abgeschnitten, die Bevölkerung bereits evakuiert. Unter den wenigen Menschen, die geblieben sind, ist die Comiczeichnerin Linda, die den Toten am Strand gefunden hat. Verzweifelt versucht Herzfeld sie zu überreden, die Obduktion nach seinen telefonischen Anweisungen durchzuführen. Doch Linda hat noch nie ein Skalpell berührt. Geschweige denn einen Menschen seziert …«

 (Cover-, Text- und Zitatrechte: Droemer Verlag)

Meine Meinung

ich muss sagen, »Abgeschnitten« ist schon ziemlich übelkeiterregend! Die Handlung ist spannend, gut durchdacht und wenig vorhersehbar und die Beschreibung der Gewaltszenen sind in diesem Buch nicht zu unterschätzen, ich bin eigentlich nicht fimmschig, aber bei diesem Buch wurde mir ab und an echt übel.

Aber versteht mich nicht falsch, das Buch hat mir gut gefallen, denn durch die Szenen in denen der Täter mit seinen Opfern beschrieben wurde, wurde das Buch nicht wie ein schlechter splatter Film, sondern einfach richtig gruselig und die Spannung ist gestiegen. Die Handlung des Buches ist, dass Paul Herzfeld in einer Leiche einen Hinweis darauf findet, dass seine Tochter entführt wurde. Eine Hetzjagt entsteht, in der Hertzfeld den Entführer seiner Tochter jagt und jede Sekunde bangt ob er es rechtzeitig schafft und sie lebendig auffindet.

Das Buch ist für jeden der Simon Beckett, Cody McFadyen und Co. mag sehr zu empfehlen!

Buchdetails

Autor: Sebastian Fitzek
Verlag: Droemer Verlag (2012)
Flexibler Einband:  400 Seiten
ISBN: 978-3-426-19926-8

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