Archive of ‘Rezension’ category

Rezension: Bluternte – Sharon Bolton

Bluternte von Sharon Bolton

Inhalt:

Es gibt eine Zeit zu leben. Eine zu sterben. Und eine zu töten. Die Familie Fletcher ist erst vor kurzem aufs Land gezogen. Doch die vermeintliche englische Dorfidylle entpuppt sich bald als Alptraum. Die beiden Söhne der Fletchers hören auf dem Friedhof nahe des Hauses rätselhafte Stimmen und sehen immer wieder die seltsame Gestalt eines Kindes. Als eine Friedhofsmauer einstürzt und ein Grab mit den Überresten dreier Mädchen freigelegt wird, ist klar, dass der Ort ein tödliches Geheimnis birgt. Auch der neue Vikar, Harry Laycock, und die Psychotherapeutin Evi Oliver werden in die rätselhaften Vorgänge um verschwundene Mädchen und ein unfassbares Verbrechen hineingezogen. Und die kleine Tochter der Fletchers könnte das nächste Opfer eines rätselhaften Killers sein …~Klappentext

(Cover-, Text- und Zitatrechte: Goldmann Verlag)

Rezension:

Bislang hatte ich noch keinen Roman von der Autorin Sharon Bolton gelesen, aber Bluternte hat mich einfach angeprochen. Mein erster Eindruck war, dass es sich um einen normalen Thriller handelt: Spannend, erschreckend und eine Kriminalgeschichte. ABER NEIN!!! Ich fand Bluternte war mehr als das. Das Buch ist richtig spannend und an einigen Stellen sogar richtig gruselig, so dass ich abends im Dunkeln mal lieber meine Schlafzimmertür zugemacht habe und die Decke ein Stück höher gezogen habe – nur für den Fall.

Der Schreibstil der Autorin habe ich als sehr flüssig empfunden, man kann das Buch sehr gut lesen und verschlingen. Auch die HAndlung kam mir in sich schlüssig vor. Nur eine Sache hat mir richtigh gestört: Der Bruch zwischen dem Geisterwesen und dem Mädchen „Ebba“. Da kam mir der Übergang sehr hart vor und ich hatte erst mal keine Lust weiter zu lesen. Nach einiger Zeit habe ich das Buch jedoch wieder in die Hand genommen und auch den Rest verschlungen, denn die GEschichte die zwischenzeitlich dahin tröüfelt nimmt zum Ende hin noch mal richtig Fahrt auf und geht in eine Zweite Runde voller Spannung und Aktion und ein ungeahntes Ende.

 

Rezension: Lorely von Kai Meyer

Lorely - Kai Meyer

Lorely – Kai Meyer

Inhalt:

Die alte Sage der Loreley, wie sie noch niemand kennt: Anno domini 1320. Auf einer Klippe hoch über dem Rhein kauert ein kleines Mädchen in einem vergitterten Felsschacht. Noch ahnt Ailis, die beim Burgschmied in die Lehre geht, nichts von dem dunklen Geheimnis der Gefangenen. Doch dann gerät ihre beste Freundin Fee in den Bann des Mädchens im Felsen. Und die magischen Gesänge der Loreley drohen, das ganze Land ins Verderben zu reißen. Einzig Ailis kann die Gefahr abwenden. Ihr Weg führt sie geradewegs in die rätselhafte Welt der Spielleute … ~Klappentext

Rezenszion:

So nun hab ich es endlich geschafft Lorely zu ende zu lesen und ich muss sagen, es war mal etwas anderes von Kai Meyer. Ich habe bisher die Merle-Trillogie, die Wellenläufer Trillogie, Frostfeuer, den 1. Band der Drachen Trillogie gelesen.

Die Handlung bewegt sich im mittelalterlichen 14 Jahrhundert am Fuße des Lurinbergs, an den Ufern vom Rhein. Das Mädchen Ailis ist Gesellin beim Schmied Erland, der Hofschmied von Burg Rheinfels. Ihre beste Freundin, ist die Nichte vom Burgherrn. Ailis ist mit einem außergewöhnlich guten Gehör gesegnet. Eines Tages sind Spielleute zu Gast auf der Burg und ihre herrliche Musik wird sogleich freudig begrüßt von den Burgbewohnern. Nur Ailis jedoch hört die Musik hinter der Musik. Eine wundervolle Melodie, die nicht für gewöhnliche Ohren hörbar ist. Eines Nachts wacht sie von der sonderbaren Melodie auf und es zieht sie zum Lurinberg, auf der anderen Seite des Rheins. Sie fährt hinüber und endeckt hoch auf einem Plateau eine Art Brunnen, der von einem mit Stacheln übersäten massiven Metalldeckel versperrt ist. Sie hört eine zarte Stimme nach ihr rufen und als sie einen Blick in den Brunnen erhascht, sieht sie in ihm ein junges Mädchen kauern. Voller schrecken erinnert sie sich zurück als sie zehn Jahre alt war. Ihr Vater hatte sie auf Grund ihres außergewöhnlichen Gehörs mitgenommen auf die Jagt, doch was sie wirklich gejagt haben musste sie später feststellen: es war eben dieses junge Mädchen dort unten im Schacht.
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