Archive of ‘Rezension’ category

Rezension: „Die Macht der Liebe“ von Barbara L. Fredrickson

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»Liebe ist … Sie wissen schon? Vergessen Sie alles, woran Sie bisher geglaubt haben und machen sich bereit für ein radikales Upgrade: Liebe 2.0! Die neueste Forschung von Barbara L. Fredrickson zeigt: Liebe ist ein Mikromoment der Verbundenheit zwischen zwei Menschen, eine alltägliche Emotion, die uns überall begegnen kann. Mit ihren revolutionären Thesen über unser »höchstes Gefühl« sprengt die Psychologin sämtliche Klischees von der exklusiven, bedingungslosen und ewig andauernden Liebe. Gleichzeitig zeigt sie uns, dass unserem Körper ohne Liebe ein entscheidender »Nährstoff« fehlt. Dieses Buch macht klar: Die Macht der Liebe verändert die Welt.« ~ Klappentext

(Cover-, Text- und Zitatrechte: Campus Verlag)

Meine Meinung

Das Buch ist in zwei Große Teile unterteilt: Der erste Teil beschäftigt sich mit der Erklärung was Liebe ist und wie sie biologisch und Chemisch funktioniert. Der zweite Teil ist praktischer: Die Autorin stellt Mediationen und Übungen zu ihrer Ansicht der Liebe dar.

Schreibstil:
Die Autorin spricht den Leser direkt an im Stil: „Sie müssen…“, was auf der einen Seite den Eindruck erweckt das sie den Leser unbedingt ihre Meinung aufdrängen will und  keine andere Meinung zulässt,  auf der anderen Seite, und diese überwiegt bei mir, steht die Überzeugung, die sie durch diese Art den Leser anzusprechen rüber bringt. Es macht eindringlich deutlich, dass sie daran glaubt was sie schreibt und davon überzeugt ist. Mich hat das nicht gestört, ich kann ja selber entscheiden ob und wie viel aus dem Buch mitnehmen will.

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Rezension: „Teufelsgrinsen – ein Fall für Anna Kronberg“ von Annelie Wendeberg

Teufelsgrinsen - Annelie Wendeberg

„Es war ein gut gemischter Haufen Männer, deren geistige Schärfe zwischen der eines Buttermessers und der einer überreifen Pflaume variiert“ (Seite 12)

Handlung

Niemand kennt Anna Kronbergs Geheimnis – bis Sherlock Holmes sie durchschaut

In einer Zeit, in der nur Männer an Universitäten zugelassen sind, schneidet sich Anna Kronberg die Haare ab, zieht Hosen an und studiert Medizin. Als angesehener Arzt Dr. Anton Kronberg gerät sie in das Zentrum einer monströsen Verschwörung – und selbst in tödliche Gefahr, der sie nur mithilfe ihres scharfen Verstandes und dem Beistand von Sherlock Holmes, entkommen kann.
London, Ende des 19. Jahrhunderts, eine Stadt, die regelmäßig von Seuchen heimgesucht wird; Zehntausende leben in bitterster Armut. Im Londoner Wasserwerk wird ein Cholera-Opfer entdeckt. Dr. Anton Kronberg, Englands führender Epidemiologe, wird hinzugezogen und findet heraus, dass der Tote absichtlich mit tödlichen Bakterien infiziert wurde. Während Scotland Yard den Fall nur halbherzig verfolgt, begegnet Kronberg dem beratenden Detektiv Sherlock Holmes. Er entdeckt im Handumdrehen Kronbergs Geheimnis und Identität. Im Gegenzug beginnt Anna – sehr zu dessen Verdruss – Holmes’ kompliziertes Innenleben zu analysieren. Doch die beiden ungleichen und intellektuell ebenbürtigen Partner müssen sich zusammentun, um eine Verschwörung aufzudecken, die so monströs ist, dass sie die Taten von Jack the Ripper in den Schatten stellt …
Ein historischer Krimi, der das viktorianische England zum Leben erweckt und mit Dialogwitz sowie einem unglaublichen Ermittler-Duo begeistert – der Auftakt einer neuen Krimireihe um Anna Kronberg und Sherlock Holmes. ~ Klappentext

(Cover-,Text- und Zitatrechte: Kiepenheuer und Witsch Verlag)

Cover

Das Cover gefällt mir recht gut. Es ist in dunklen Blautönen und Schwarz gehalten, was alleine schon auf die düstere Stimmung schließen lässt.

Auf dem Cover ist blass und schemenhaft London mit seiner Themse und Big Ben abgebildet, eine Frau steht links im Bild und schaut zurück in Richtung London. Sie trägt einen Hut ins Gesicht gezogen und einen schwarzen Mantel der sie umfängt.

Das schemenhafte Cover erinnert an Dunst der über London hängt und die Konturen verschwimmen lässt.

Der Titel ist in schwarz geschrieben und man kann sich noch nicht recht vorstellen was inter „Teufelsgrinsen“ gemeint ist, aber es ist mysteriös und man will mehr wissen. „Ein Fall für Anna Kronberg“ lässt sofort darauf schließen, dass es sich um einen Detektiv bzw. Kriminalroman handelt.

Meine Meinung

Eine Frau die als Mann Lebt. Eine Frau die in der Männerwelt des 19. Jahrhunderts als Ärztin unerkannt arbeitet. Eine starke Persönlichkeit und ein Sherlock Holmes mal etwas anders.

Wir befinden uns im London des späten 19. Jahrhunderts. Das vikorianische England ist noch nicht dazu bereit Frauen als ebenbürtige Menschen anzuerkennen und so führt Dr. Anton Kronberg ein Doppelleben. Tagsüber angesehener Arzt, schlüpft er Nachts zurück in das Leben von Anna, einer starken Frau und Persönlichkeit, die mit viel Intelligenz Mut und Leidenschaft das Doppelleben von Anton und Anna lebt um in der Männerwelt als Ärztin arbeiten zu können.

Als ein an Cholera erkrankter Mann, tot in einem Wasserreservoir der Themse gefunden wird, wird Dr. Anton Kronberg als Bakteriologe von Scotland Yard hin zu gezogen und trifft hier zum ersten Mal auf den berühmten Sherlock Holmes.

Die Charaktere sind ausdruckstark und greifbar konstruiert und beschrieben. Besonders (mehr …)

 

Rezension: Bluternte – Sharon Bolton

Bluternte von Sharon Bolton

Inhalt:

Es gibt eine Zeit zu leben. Eine zu sterben. Und eine zu töten. Die Familie Fletcher ist erst vor kurzem aufs Land gezogen. Doch die vermeintliche englische Dorfidylle entpuppt sich bald als Alptraum. Die beiden Söhne der Fletchers hören auf dem Friedhof nahe des Hauses rätselhafte Stimmen und sehen immer wieder die seltsame Gestalt eines Kindes. Als eine Friedhofsmauer einstürzt und ein Grab mit den Überresten dreier Mädchen freigelegt wird, ist klar, dass der Ort ein tödliches Geheimnis birgt. Auch der neue Vikar, Harry Laycock, und die Psychotherapeutin Evi Oliver werden in die rätselhaften Vorgänge um verschwundene Mädchen und ein unfassbares Verbrechen hineingezogen. Und die kleine Tochter der Fletchers könnte das nächste Opfer eines rätselhaften Killers sein …~Klappentext

(Cover-, Text- und Zitatrechte: Goldmann Verlag)

Rezension:

Bislang hatte ich noch keinen Roman von der Autorin Sharon Bolton gelesen, aber Bluternte hat mich einfach angeprochen. Mein erster Eindruck war, dass es sich um einen normalen Thriller handelt: Spannend, erschreckend und eine Kriminalgeschichte. ABER NEIN!!! Ich fand Bluternte war mehr als das. Das Buch ist richtig spannend und an einigen Stellen sogar richtig gruselig, so dass ich abends im Dunkeln mal lieber meine Schlafzimmertür zugemacht habe und die Decke ein Stück höher gezogen habe – nur für den Fall.

Der Schreibstil der Autorin habe ich als sehr flüssig empfunden, man kann das Buch sehr gut lesen und verschlingen. Auch die HAndlung kam mir in sich schlüssig vor. Nur eine Sache hat mir richtigh gestört: Der Bruch zwischen dem Geisterwesen und dem Mädchen „Ebba“. Da kam mir der Übergang sehr hart vor und ich hatte erst mal keine Lust weiter zu lesen. Nach einiger Zeit habe ich das Buch jedoch wieder in die Hand genommen und auch den Rest verschlungen, denn die GEschichte die zwischenzeitlich dahin tröüfelt nimmt zum Ende hin noch mal richtig Fahrt auf und geht in eine Zweite Runde voller Spannung und Aktion und ein ungeahntes Ende.

 

Rezension: Lorely von Kai Meyer

Lorely - Kai Meyer

Lorely – Kai Meyer

Inhalt:

Die alte Sage der Loreley, wie sie noch niemand kennt: Anno domini 1320. Auf einer Klippe hoch über dem Rhein kauert ein kleines Mädchen in einem vergitterten Felsschacht. Noch ahnt Ailis, die beim Burgschmied in die Lehre geht, nichts von dem dunklen Geheimnis der Gefangenen. Doch dann gerät ihre beste Freundin Fee in den Bann des Mädchens im Felsen. Und die magischen Gesänge der Loreley drohen, das ganze Land ins Verderben zu reißen. Einzig Ailis kann die Gefahr abwenden. Ihr Weg führt sie geradewegs in die rätselhafte Welt der Spielleute … ~Klappentext

Rezenszion:

So nun hab ich es endlich geschafft Lorely zu ende zu lesen und ich muss sagen, es war mal etwas anderes von Kai Meyer. Ich habe bisher die Merle-Trillogie, die Wellenläufer Trillogie, Frostfeuer, den 1. Band der Drachen Trillogie gelesen.

Die Handlung bewegt sich im mittelalterlichen 14 Jahrhundert am Fuße des Lurinbergs, an den Ufern vom Rhein. Das Mädchen Ailis ist Gesellin beim Schmied Erland, der Hofschmied von Burg Rheinfels. Ihre beste Freundin, ist die Nichte vom Burgherrn. Ailis ist mit einem außergewöhnlich guten Gehör gesegnet. Eines Tages sind Spielleute zu Gast auf der Burg und ihre herrliche Musik wird sogleich freudig begrüßt von den Burgbewohnern. Nur Ailis jedoch hört die Musik hinter der Musik. Eine wundervolle Melodie, die nicht für gewöhnliche Ohren hörbar ist. Eines Nachts wacht sie von der sonderbaren Melodie auf und es zieht sie zum Lurinberg, auf der anderen Seite des Rheins. Sie fährt hinüber und endeckt hoch auf einem Plateau eine Art Brunnen, der von einem mit Stacheln übersäten massiven Metalldeckel versperrt ist. Sie hört eine zarte Stimme nach ihr rufen und als sie einen Blick in den Brunnen erhascht, sieht sie in ihm ein junges Mädchen kauern. Voller schrecken erinnert sie sich zurück als sie zehn Jahre alt war. Ihr Vater hatte sie auf Grund ihres außergewöhnlichen Gehörs mitgenommen auf die Jagt, doch was sie wirklich gejagt haben musste sie später feststellen: es war eben dieses junge Mädchen dort unten im Schacht.
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