Archive of ‘Rezension’ category

Rezension: »Atemnot« von Ilsa J. Bick

Trauer, Angst, Verzweiflung, Einsamkeit, Hoffnung, Glück…

Das sind nur ein paar der Gefühle, die mir bei Atemnot durch den Kopf gegangen sind. Atemnot ist ein Jugendbuch, das auch Erwachsene in seinen Bann zieht und die Geschichte eines Mädchens erzählt, dass viel erlebt hat und sich ihrer Stärke noch bewusst werden muss. Und es ist eine Geschichte die mit viel Ernst und Sarkasmus die Rollen vom Monster und vom Opfer neu mischt.

Atemnot_gross

»Es gibt Geschichten, in denen das Mädchen seinen Prinzen findet, und sie lebten glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende. So eine Geschichte ist das hier nicht. Jenna Lords Leben verlief bisher nicht gerade wie im Märchen. Ihr Vater ist ein kontrollbesessener Neurotiker und ihre Mutter Alkoholikerin. Früher war ihr älterer Bruder ihr einziger Halt, doch jetzt ist er im Irak stationiert. Und vor einigen Jahren wäre Jenna beinah bei einem Hausbrand ums Leben gekommen. Es gibt Geschichten, in denen das Monster das Mädchen umbringt und alle um das unschuldige Opfer trauern. So eine Geschichte ist das hier auch nicht. Mitch Anderson hat viele Qualitäten: Er ist ein engagierter Lehrer und Lauftrainer. Ein liebevoller Ehemann. Ein Mann mit einer ziemlichen … Anziehungskraft. Und dann gibt es noch die Geschichten, bei denen man schwer sagen kann, wer der Prinz und wer das Monster ist, wer das Opfer und wer es verdient, bis an sein Lebensende glücklich und zufrieden zu leben. Diese Geschichten sind die besten.«

(Cover-, Text- und Zitatrechte: Egmont Ink Verlag)

Meine Meinung

Das Cover ist ein Kontrast zwischen Schwarz und Weiß, Das Gesicht eines Mädchen oder einer Frau ist zu sehen welches nach unten schaut, von ihrem Gesicht und ihren Haaren tropft Wasser herab, schaut sie in die Ferne? Lebt sie noch? Der Schriftzug „Atemnot“ ist in roter, verschmierter Schrift geschrieben, und mir drängt sich unweigerlich die Vermutung auf, dass das Wort mit Blut geschrieben sein soll. Das Cover sieht spannend aus ich war, als ich es gesehen habe, neugierig was dahinter steckt.

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Rezension »Finster« von Richard Laymon


Finster von Richard Laymon

(Cover-, Text- und Zitatrechte: Heyne Verlag)

Sterne_4_klein

Inhalt

»Finster« ist eine Mischung aus Horror, Spannung und skurrilen Persönlichkeiten wie die „Fahrradhexe“ oder die „Trolle“. In dem Buch »Finster« tauschen die Leser in eine ganz verrückte andere Dimension einer Kleinstadt ein. Eine Dimension, die nur bei Nacht existiert.

Ed Logan ist Student und lebt ein ganz normales Leben, bis seine Freundin Holly ihn verlässt. Sie schreibt ihm einen Brief, in dem sie ihm erklärt, dass sie jemand anderes gefunden hat. Voller Trauer und mit gebrochenem Herzen fällt es Ed schwer zu schlafen, also beschließt er eines nachts einen Spaziergang zum Donut Shop zu machen. Es ist ein recht weiter weg, aber er will einfach nur raus und weg von seinen düsteren Gedanken.

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Rezension: „Amokjagt“ von Jack Ketchum

»Howard Gardner hat den Tod verdient. Jahrelang hat er seine Frau gequält und missbraucht. Bis sie zurückschlägt und mit ihrem Geliebten den perfekten Mord plant und ausführt. Doch es gibt einen Zeugen. Und dieser Zeuge ist fasziniert von der Lust zu töten. Er glaubt, endlich Gleichgesinnte für seine perversen Vorlieben gefunden zu haben. Die Amokjagd beginnt …«

Amokjagd von Jack Ketchum

(Cover-, Text- und Zitatrechte: Heyne Verlag)

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Meine Meinung

Handlung und Stil

Wayne ist ein zurückgezogen lebender Einzelgänger. Er lebt im Haus seiner verstorbenen Mutter und versucht die ganze Welt auszuschließen. Der Mensch der ihm an nächsten steht ist seine Freundin, aber auch die lässt er größtenteils im Dunkeln tappen. Sie fragt sich manchmal wer er eigentlich ist, denn er gibt kaum etwas von sich preis.

Die Handlung beginnt mit mehreren Handlungssträngen. Wayne der Einzelgänger, der seine Freundin beim Sex fast erwürgt. Carol und ihr Liebhaber Lee, die Carols gewalttätigen Ehemann im Wald umbringen. Eine dritte Perspektive wird aus der Sicht eines Polizisten eingenommen, der Carols Anzeigen gegen ihren Ehemann bearbeitet hat.

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Rezension: Schwesterlein muss sterben

„Du wirst jetzt schwimmen lernen“, sagt er. „Schwesterlein muss schwimmen können, sonst stirbt sie.“

»Bergen in Norwegen. Merette Schulman liebt ihren Beruf als Psychologin – bis sie an Aksel gerät, einen eindeutig soziopathisch veranlagten Patienten. Nicht nur, dass er gesteht, bereits als Vierzehnjähriger seine Stiefschwester getötet zu haben, er scheint auch Merettes Tochter Julia nachzustellen. Als deren Freundin Marie spurlos verschwindet und Merette herausfindet, dass in Aksels Umfeld weitere mysteriöse Badeunfälle geschahen, gerät sie in Panik. Die Opfer waren immer junge Mädchen – wie Julia und Marie. «

Schwesterlein muss sterben - Freda Wolff

(Cover-, Text- und Zitatrechte: Aufbau Verlag)

Meine Meinung:

Das Cover

Der erste Eindruck des Buches ist das Cover und dies ist bei „Schwesterlein muss Sterben“ ein richtiger Hingucker. Es zeigt ein, an den Handgelenken gefesseltes, Mädchen, welches bis zur Taille unter Wasser ist. Der Hintergrund ist schwarz bis dunkelblau, davon hebt sich das Kleid oder Nachthemd des Mädchens in kaltem weiß und ihre bleiche Haut stark ab. Das Mädchen verschwindet im Dunkeln des Wassers. Der Titel wiederrum sticht in grellem gelb hervor. Ich finde das Cover ist sehr schön gestaltet und wirft viele Fragen auf. Übrigens wirkt das Cover wenn man es in der Hand hält noch mal viel stärker als digital.

Handlung und Stil

Der Roman beginnt aus der Perspektive eines Mädchens, welches gefesselt und mit starken Kopfschmerzen aufwacht. Sie ist orientierungslos und weiß nicht wo sie ist, sie wurde entführt und ihr Peiniger trägt eine Maske und befiehlt ihr schwimmen zu gehen.

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