Archive of ‘Mini-Challenge’ category

Rezension: »Lucian« von Isabel Abedi

lucian_Isabel_Abedi_gross   Sterne_6_klein

Immer wieder taucht er in Rebeccas Umgebung auf, der geheimnisvolle Lucian, der keine Vergangenheit hat und keine Erinnerungen. Sein einziger Halt ist Rebecca, von der er jede Nacht träumt. Und auch Rebecca spürt vom ersten Moment an eine Anziehung, die sie sich nicht erklären kann. Aber noch bevor sie erfahren können, welches Geheimnis sie teilen, werden sie getrennt. Mit Folgen, die für beide grausam sind. Denn das, was sie verbindet, ist weit mehr als Liebe.

»Becky, hast du dir eigentlich mal überlegt, dass Lucian vielleicht … kein … Mensch ist?«

Ich senke den Kopf. »Nein«, flüstere ich. Aber was ich dachte, war: ja.

(Cover-, Text- und Zitatrechte: Arena Verlag)

Meine Meinung

Rebecca ist 17 Jahre, sie ist eine ganz normale Jugendliche, die zur Schule geht, mit ihrer besten Freundin über Jungs quatscht und von zwei Frauen aufgezogen wird. Sie ist kein Rebell sondern versteht sich richtig gut mit ihrer Mutter Janne und deren Lebensgefährtin, Spatz genannt. Ihr Englisch Lehrer geht ihr auf den Keks, sie hat sich grade von ihrem Freund getrennt, ganz normaler Stress einer Jugendlichen. Eines Mittwochabends – Es ist mal wieder Mädelsabend mit Janne und Spatz, sie misten alte Sachen, Klamotten und allerhand Schnickschnack aus, der sich über die Jahre angetürmt hat. Alles scheint normal bis Rebecca ein Ziehen in der Brust spürt, wie ein kleiner Riss. Sie ist beunruhigt, kann das seltsame neue Gefühl aber nicht einordnen. Später in der Nacht erwacht sie aus einem Alptraum. Sie hat von ihrem eigenen Tod geträumt. Sie stolpert aus dem Bett und schaut von ihrem Fenster hinunter auf die Straße, da ist er: Lucian, Fremd und doch anziehend. Eine Suche beginnt, Rebecca versteht diese Anziehung nicht und doch trifft sie immer wieder diesen Fremden, der ihre Anziehung zu erwidern scheint.

»Janne zog gerade etwas Kleines, Weißes aus der letzten Kiste, als ich plötzlich etwas spürte. Es fühlte sich an wie ein hauchfeiner Riss tief in meinem Inneren. Er war kaum wahrnehmbar, als ob mir jemand mit der Pinzette ein Härchen ausgerupft hätte, das nach innen gewachsen war.« Seite: 15

Lucian ist ein ganz besonderes Buch. Aufmerksam darauf geworden bin ich durch dieses wunderschöne schlichte Cover, dass mir sehr gut gefällt. Die Handlung ist so wahnsinnig liebevoll geschrieben und die Charaktere sind einfach schlichtweg hinreißend und sehr plastisch, detailreich gestaltet, so dass man sich sehr gut in sie hineinversetzten kann. Man taucht beim Lesen völlig ab und ist ganz bei Rebecca und ihrer Geschichte. Besonders Spatz hat es mir mit ihren Glücksschwämmen angetan! Sie ist Künstlerin und hat eine Kollektion von Glücksschwämmen gehäkelt. Die Idee stammt laut Aussage von Frau Abedi von einer Künstlerin: Sibylle Mayr. Isabel Abedi auf ihrer Homepage zu der Frage ob es die Glücksschwämme wirklich gibt: „Ja. Die wirkliche Künstlerin heißt Sibylle Mayr. Sie hat mit der Figur Spatz – die ich frei erfunden habe – nichts zu tun, aber sie hat mir für den Roman ihre Kunst „geliehen“.“ (Quelle: Homepage Isabel Abedi) Ich glaube ich brauche auch so einen Glücksschwamm :D

»Neben dem Sekretär hing ein Vogelbauer an einer schweren Messingkette herab. Hier wohnten John Boy und Jim Bob. […] Spatz […] hasste es, wenn Tiere hinter Gittern eingesperrt wurden. Sie nannte unsere Vögel deshalb die Knastbrüder« Seite: 9

Die Beziehung zwischen Rebecca und Lucian ist ganz schön holperig und am Anfang ganz schön verwirrend. Zu Beginn gruselt sich Rebecca noch vor dem mysteriösen Fremden der Nachts vor ihrem Fenster steht und zu ihrem Fenster hoch schaut. Immer wieder trifft sie ihn zufällig in der Stadt, in der Bahn, auf dem Flohmarkt und hält ihn bald für eine Art Stalker, aber sie merkt auch dass er sie wahnsinnig anzieht und kann sich diese ganzen Zufälle nicht erklären. Ihre beste Freundin beginnt auch sich langsam Sorgen um Rebecca zu machen. Alles gipfelt zunächst in einem Treffen am Fluss. Rebecca war auf der Geburtstagsfeier von ihrer besten Freundin, als sie sich kurz  von der Party entfernt stolpert sie abermals über Lucian. Sie findet heraus das er keine Wohnung hat. Er besitzt nur die Kleider die er am Leib trägt und einige Dinge die er sich zusammen geklaut hat, denn er hat sein Gedächtnis verloren und weiß nicht wer er ist. Sie unterhalten sich lange bis Rebecca plötzlich merkt, dass sie gesucht wird und ihre ziemlich aufgebrachte Mutter echt wütend auf sie ist, weil sie nicht heim gekommen ist.

»Aber das stimmte nicht. Es war ein Fremder – ob Mann oder Junge, konnte ich nicht erkennen, doch ich war mir sicher, dass es ein männliches Wesen war. Schmal und dunkel lehnte er an der Laterne und sah zu mir hinauf. Sein Gesicht war kaum mehr als ein blasser Fleck und sein Haar schwärzer als die Nacht.« Seite: 22 »Es war ein zutiefst unheimliches bild, aber ich hatte merkwürdigerweise überhaupt keine Angst. im Gegenteil, ich sah auf die fremde Gestalt unter der Laterne und fühlte, wie etwas in mir zur Ruhe kam. Die Panik fuhr die Krallen ein und zog sich zurück und mit einem Mal wurde ich sehr müde.« Seite: 23

Rebecca ist immer verwirrter, manchmal will Lucian sie kennen lernen, dann ist er wieder kalt zu ihr. Die Spannung wird immer schlimmer, denn man möchte unbedingt wissen wie es weiter geht und ob Lucian und Rebecca sich kennen lernen. Und was steckt  hinter Lucians verlorenem Gedächtnis? Ist er der Gute oder der Böse? Wer ist er und wo kommt er her? Und warum sind Rebecca und er so mit einander Verbunden? Ist es etwas übernatürliches? Stecken hinter diesen Zufällen mehr? Die Autorin hat es sehr gelungen hinbekommen die Spannung nach und nach stetig zu steigern ohne zu übertreiben. Das Buch ist auf dem Boden geblieben und dennoch wirklich mitreißend.

»Träume stehen für etwas, Wölfchen, und manchmal hilft es, wenn man herausfindet, wofür.« Seite: 19 Janne zu Rebecca

Fazit

Liebevoll, fesselnd, mitreißend und ein ganz besonderer Stil, der den Leser in seinen Bann schlägt. Ich finde die Geschichte von Lucian und Rebecca ist wundervoll und keine 08/15 Liebesgeschichte sondern es steckt viel viel mehr dahinter. Bei mir hat das Buch ein wohlig warmes Gefühl ausgelöst. Ein Gefühl das sagt dieses Buch ist der Hammer und liebevolle Zuneigung zu den Charakteren, schade dass es schon vorbei ist! Ich habe mit Rebecca gelacht und geweint. :D

»Ding, dong«, rief Spatz. »Hier eine wichtige Durchsage: Der kleine Apfel Strudel möchte von seiner Mami aus dem Backparadies abgeholt werden.« Seite: 13

Bewertung

Kategorie

Punkte

Charaktere 6 von 6
Idee 4 von 4
Handlung 5 von 6
Spannung 3 von 4
Sprache 2 von 2
Kontext 3 von 4
Cover 2 von 2
Gesamt: 25 von 28

25 Punkte = 6 Sterne

Links

Ich habe das Buch in der Mini-Challenge im Janaur 2015 gelesen. Hier gehts zu Mini-Challenge Januar 2015 →

Buchdetails 

lucian_Isabel_Abedi_klein   »Lucian«
Verlag: Arena Verlag
Flexibler Einband: 560 Seiten
ISBN: 978-3-401-50387-5 Verlagsseite →

 

 

 

 

 

 

© Blutrot – Jamie’s Bücherblog

 

Rezension: »Deep – Gefahr aus der Tiefe« von Jens Schuhmacher

Deep_Jens Schumacher_gross

 

Sterne_5_klein

 

Java: Exotische Strände, Dschungel und geheimnisvolle Tempelanlagen – bessere Ferien könnte sich Henry Wilkins nicht wünschen, als er seinen Vater auf eine Forschungsreise begleitet. Als er noch dazu vom Fund eines U-Boots ganz in der Nähe hört, ist sein Abenteurergeist vollends geweckt.

Das Schiff ist im Zweiten Weltkrieg auf mysteriöse Weise gesunken und jetzt wollen Taucher hinter den Bullaugen des Stahlkolosses unheimliche Schemen ausgemacht haben.

Henry geht dem Geheimnis in der Tiefe des Meeres auf den Grund – nichts ahnend, dass dieses Wrack etwas birgt, das die gesamte Menschheit gefährdet.

(Cover-, Text- und Zitatrechte: Loewe Verlag)

Meine Meinung

Nachdem ich schon »Frozen – Tod im Eis« gelesen, verschlungen und geliebt habe, habe ich mir sofort den zweiten Band dieser Reihe bzw. lockeren Reihe besorgt. »Deep – Gefahr aus der Tiefe« verschlägt den jungen Henry, Sohn eines Professors und leidenschaftlichen Forschers der Anthropologie nach Java. Er besucht dort seinen Vater, der eine spektakuläre Entdeckung untersucht. Unter der Tempelanlage Borobudur wurde eine geheime Kammer entdeckt mit uralten Zeichen und Inschriften.

Parallel führt uns ein anderer Handlungsstrang auf den Grund des Ozeans, wo ein lange verschollen geglaubtes deutsche U-Boot entdeckt wird. Das U-Boot ist im zweiten Weltkrieg von der Bildfläche verschwunden und wurde seither vermisst. Bis heute, als zwei Männer die eine kleine Bergungsfirma führen auf das U-Boot stoßen. Doch als sie das U-Boot durch die Kamera eines Unterwasserroboters beobachten machen sie eine faszinierende wie schockierende Entdeckung!

Das Buch ist wirklich spannend und schön und abenteuerlustig und es hat mir sehr viel Spaß gemacht es zu lesen. Es dreht sich wie auch der erste Teil »Frozen« um Verschwörungstheorien, Aliens, Monster und eine Vergangenheit, die die Menschheit so nicht erwartet hat. Das Buch ist ein Jugendbuch und von Stil und der Sprache auch dementsprechend gehalten. Es ist locker flockig zu lesen und der Huaptcharakter wieder der jugendlicher Henry, der diesmal sogar ein kleines wenig romantisch wird.

Die Handlung wird in zwei Strängen aufgebaut. Die erste aus der Perspektive der Männer der Bergungsfirma und der zweite Strang aus Henrys Sicht. Langsam werden die Stränge miteinander Verbunden und so macht der mysteriöse Fund in dem U-Boot aus Henrys Perspektive auch bald Sinn. Das Buch baut sehr stark auf »Frozen« auf und auch wenn in vielen Szenen Bezug auf »Frozen« genommen wird und wirklich viel erklärt wird ohne langatmig zu werden, auch wenn man kurz davor »Frozen«gelesen hat, denke ich doch das man auf jeden Fall zuerst »Frozen« lesen sollte damit man alles richtig nachvollziehen kann. Und damit es auch spannend wird, ansonsten könnte es sein das viel Spannung verloren geht.

Der Inhalt an sich gefällt mir auch sehr gut, Tiefsee, Monster, Sci-Fi und Verschwörungstheorien und Co. Das zieht mich auf jeden Fall in seinen Bann und auch wenn die Geschichte zum Teil ein wenig weit hergeholt schein, ist sie doch zum Gruseln. So ist ein U-Boot aus dem zweiten Weltkrieg, das zufällig bei einem Erdbeben in eine Spalte im Tiefseeboden rutscht und so ein uraltes Riesenkrakenmonster am ausbüchsen hindert, ein etwas großer Zufall, aber gut. Auch der Bösewicht ist dem aus »Frozen« nicht ganz unähnlich. Ein reicher, zielstrebiger wie fanatischer Professor, der sich zur Aufgabe gemacht hat die Besatzung des U-Bootes – lebend – zu bergen. Er glaub die Besatzung hat die Jahrzehnte unter Wasser durch eine Operation am Gehirn überlebt. Im Klartext, er erhofft sich das eiwge Leben im inneren des U-Bootes zu finden, und dafür ist ihm kein Mittel heilig, er würde alles tun was nötig ist.

Fazit

Das Buch konnte nicht ganz mit »Frozen« mithalten aber für sich gesehen ist es sehr unterhaltsam und flott verschlungen. Die Handlung hat ein paar Schwächen, aber die kann man in Kauf nehmen denn Henrys zweites Abenteuer auf den Grund des Ozenans überzeugt dennoch!

Bewertung

Kategorie

Punkte

Charaktere 5 von 6
Idee 4 von 4
Handlung 4 von 6
Spannung 3 von 4
Sprache 1 von 2
Kontext 2 von 4
Cover 2 von 2
Gesamt: 21 von 28

21 Punkte = 5 Sterne

Links

Ich habe das Buch in der Mini-Challenge im Dezember 2014 gelesen.

Hier gehts zu Mini-Challenge Dezember 2014 →

Rezension:  »Frozen – Tod im Eis« →

Buchdetails / Reiheninfo

Wie auch schon in der Rezension zu »Frozen – Tod im Eis« erwähnt können die die beiden Bücher »Frozen – Tod im Eis« und »Deep – Gefahr aus der Tiefe« von Jens Schumacher unabhängig von einander gelesen werden, da im zweiten Teil: »Deep« die Anspielungen auf den ersten Band erklärt werden. Aber besonder jetzt da ich »Deep« gelesen habe rate ich jedem dazu unbedingt erst einmal »Frozen« zu lesen, denn die Spannung leidet denke ich sehr darunter wenn man die Vorgeschichte zu »Deep« nicht selber gelesen hat! Also lest »Frozen«, es lohnt sich.

 

Frozen_klein

 

Band 1: »Frozen – Tod im Eis«

Verlag: Loewe Verlag (2012)
Flexibler Einband: 368 Seiten
ISBN: 978-3-7855-7471-3

Verlagsseite →

 

 

Deep_Jens Schumacher_klein

 

Band 2: »Deep – Gefahr aus der Tiefe«

Verlag: Loewe Verlag (2013)
Flexibler Einband: 320 Seiten
ISBN: 978-3-7855-7512-3

Verlagsseite →

 

 

 

 

 

© Blutrot – Jamie’s Bücherblog

 

Rezension: »Frozen – Tod im Eis« von Jens Schumacher

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Während einer Forschungsexpedition in die Antarktis verschwindet Henrys Vater, der international anerkannte Anthropologe Donald Wilkins, auf mysteriöse Weise. Kurzentschlossen macht sich Henry gemeinsam mit dem Rettungsteam auf die Suche nach ihm. Schon bald stoßen sie auf Hinweise, die vermuten lassen, dass Dr. Wilkins im ewigen Eis eine phänomenale Entdeckung gemacht hat: Inmitten eines bisher völlig unbekannten Gebirgsmassivs liegt eine gigantische Ruinenstadt, die Millionen Jahre alt sein muss, älter als die Menschheit. Auch der Großindustrielle Wayne Spyker ist dem Geheimnis auf der Spur. Doch keiner der Beteiligten ahnt, dass tief unter dem Eis etwas schläft. Etwas Uraltes, Böses. Und nun ist es erwacht …

(Cover-, Text- und Zitatrechte: Loewe Verlag)

Meine Meinung

Handlung

Der junge Henry besucht seinen Vater bei einer Expedition in die Antarktis. Henrys Vater, Dr. Donald Wilkins ist  Anthropologe und lehrt an einer Universität in Kanada. Dennoch gilt seine große Leidenschaft verschollene Kulturen zu entdecken. Aus diesem Grund lässt er ab und an alles stehen und liegen und führt Expeditionen in alle Herren Länder. Diesmal führt ihn eine Entdeckung in die Antarktis. Doch die Expedition verschwindet im ewigen Eis der Antarktis. Als Henry bei seiner Ankunft in der Forschungsstation davon erfährt schließt er sich sogleich einem Rettungsteam an um seinen Vater zu finden. Doch Schnee und Kälte sind nicht das einzige, dass die Menschen der Expedition bedroht etwas Mysteriöses und Unheimliches geht dort draußen vor sich.

Obwohl das Buch relativ kurz ist, passieren unheimlich viele Dinge und die Handlung ist gut erzählt. Die Expedition in die Antarktis, die Rettungsmission, seltsame Wesen, ein Virus? Eine mysteriöse Stadt in der Antarktis und sonderbares Verhalten sind nur einige Dinge das Buch zu bieten hat. Der größte Teil des Buches ist aus Henrys Perspektive erzählt. Nur manche Kapitel sind aus der Perspektive von Henrys Vater geschildert. Dies geschieht in Form eines Expeditionstagebuchs, das Donald Wilkins während seiner Expedition geführt hat.

Cover

Wenn ich ehrlich bin, muss ich sagen ich habe das Buch gefunden weil das Cover so schön ist. Ich finde der Titel sagt sofort: Spannung und Abenteuer. Die blauen Farben im Kontrast mit der weißen Schrift finde ich sehr gelungen. Die Gebilde die aussehen wie eine Brücke und Streben zwischen den Felsen oder Eis und die kleine Kreatur neben dem „Z“ wirken direkt mysteriös. Ich war sofort begeistert von dem Cover und hab mir daraufhin den Klappentext durchgelesen.

Charaktere

Das Buch lebt von relativ wenigen, aber umso lebendigeren Charakteren. Besonders Henry und sein Vater stehen im Vordergrund. Daneben gibt es noch weitere Teilnehmer der Rettungsexpedition und die Runde um den Industriellen Spyker. Spyker ist ein wahnsinniger, dessen Reichtum es ihm erlaubt diesen Wahnsinn auszuleben. Die Charaktere sind bis auf Spyker nicht überdreht sondern ihre Motivation ist klar und entschlossen.

Henry ist erst 16 aber sehr reif und erwachsen für sein Alter. Aufgrund des Todes seiner Mutter und der Expeditionen seines Vaters, hat er sich entschlossen in ein Internat zu gehen und ist so sehr früh sehr selbstständig geworden. Er geht sehr zielstrebig durchs Leben und hat er auch Ängste, so gibt er nicht klein bei sondern setzt sich für die Leute und besonders seinen Vater mit allem was ihm zu Verfügung steht ein. Ein toller sympathischer Hauptcharakter.

Stil und Spannung

Ich finde auch den Stil von Jens Schumacher sehr gelungen. Bei dem Buch handelt es sich um ein Jugendbuch. Der Stil ist sehr flüssig zu lesen. Das Buch steigt mit seinem Prolog direkt spannend ein und es bleibt spannend. Der Bogen wird bis aufs äußerste Gespannt, ein Rätsel nach dem anderen wird dem Leser aufgetischt und obwohl man eine Ahnung zu haben scheint, ist die Auflösung doch noch viel größer, für alle denen es wichtig ist: seid beruhigt es wird wirklich vollständig aufgelöst.

Fazit

So ich habe versucht einen Eindruck von dem Buch zu schaffen, ohne zu viel zu verraten denn sonst wäre der Überraschungsmoment sicher weit weniger stark. Ich hoffe ihr konntet trotzdem ein Gefühl bekommen wie sehr mir das Buch gefallen hat. Ich habe es total verschlungen, denn es ist wirklich absolut spannend. Wenn man nicht vor Fantasy und etwas abgedrehten Handlungen zurück schreckt, dann ist das Buch auf jeden Fall lesenswert! Mir hat es ausgesprochen gut gefallen.

Links

Ich habe das Buch in der Mini-Challenge im Dezember 2014 gelesen.

Hier gehts zu Mini-Challenge Dezember 2014 →

Buchdetails / Reiheninfo

»Frozen – Tod im Eis« und »Deep – Gefahr aus der Tiefe« von dem Autor Jens Schumacher sind eine lockere Reihe. Man kann beide Bücher unabhängig von einander lesen, da in »Deep« die nötige Vorgeschichte noch mal zusammenfassend geschildert ist an Stellen wo es nötig ist. Ich finde jedoch dass die Handlung in »Deep« besser verständlich ist wenn man vorher »Frozen« gelesen hat. Ich finde die Atmosphäre wird dann wesentlich authentischer und spannender.

 

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Band 1: »Frozen – Tod im Eis«

Verlag: Loewe Verlag (2012)
Flexibler Einband: 368 Seiten
ISBN: 978-3-7855-7471-3

Verlagsseite →

 

 

Deep_Jens Schumacher_klein

 

Band 2: »Deep – Gefahr aus der Tiefe«

Verlag: Loewe Verlag (2013)
Flexibler Einband: 320 Seiten
ISBN: 978-3-7855-7512-3

Verlagsseite →

 

 

 

 

 

© Blutrot – Jamie’s Bücherblog

 

Mini-Challenge Januar 2015

Auch im Januar möchte ich wieder an der Lovelybook Mini-Challenge für den Monat Januar Teilnehmen.

Ziel

Im Dezember habe ich mir 5 Bücher vorgenommen, habe aber trotz Urlaub nur 3 geschafft. Ziemlich wenig muss ich sagen… Im Januar möchte ich mir deshalb wieder etwas weniger vornehmen. Mein Ziel: 4 Bücher.

Vielleicht schaffe ich ja auch mehr, das wäre natürlich toll, aber Hauptsache ich schaffe mein Ziel und lese viele tolle Bücher.

Anfangen werde ich mit »Deep – Gefahr aus der Tiefe« von Jens Schumacher. »Deep« ist ein Jugendroman und ist eine lockere Fortsetzung des Romans »Frozen – Tod im Eis« Ich denke mann muss »Frozen« nicht zwangsläufig gelesen haben um »Deep« zu verstehen, denn viel Vorgeschichte wird dem leser erklärt, aber ich denke um die ganze Spannung mit zu erleben sollte man doch erst mal »Frozen« gelesen habe. Die Atmosphäre wird dann deutlicher.

Deep_Jens Schumacher_klein

Java: Exotische Strände, Dschungel und geheimnisvolle Tempelanlagen – bessere Ferien könnte sich Henry Wilkins nicht wünschen, als er seinen Vater auf eine Forschungsreise begleitet. Als er noch dazu vom Fund eines U-Boots ganz in der Nähe hört, ist sein Abenteurergeist vollends geweckt.

Das Schiff ist im Zweiten Weltkrieg auf mysteriöse Weise gesunken und jetzt wollen Taucher hinter den Bullaugen des Stahlkolosses unheimliche Schemen ausgemacht haben.

Henry geht dem Geheimnis in der Tiefe des Meeres auf den Grund – nichts ahnend, dass dieses Wrack etwas birgt, das die gesamte Menschheit gefährdet.

(Cover-, Text- und Zitatrechte: Loewe Verlag)

Links

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