Archive of ‘Jugendroman’ category

Rezension: »Ormog« von Thomas Engel

Ormog

Inhalt

Auf dem Planeten Magnus leben Menschen zusammen mit anderen vernunftbegabten Wesen. Magische Kräfte sind allgegenwärtig. Zwischen den Mitgliedern des Weißen Ordens und den abtrünnigen Gorgulzauberern entspinnt sich ein Machtkampf, der das einst blühende Reich von Kamal zu zerreißen droht. Im Konflikt auf Leben und Tod versuchen der Weißmagier Ormog und seine Gefährten zu verhindern, dass der Dunkle Meister der Gorgul sein Ziel erreicht: die unumschränkte Herrschaft des Bösen. Das Blatt wendet sich, als Ormog sich mit seiner gefährlichsten Gegnerin verbündet. Vatya, die Elitekämpferin der Gorgul, wechselt die Seiten. 
Können sie und Ormog ihre Zivilisation vor dem Untergang bewahren?

(Cover-, Text- und Zitatrecht: Fabulus Verlag )

Meine Meinung

Buchgestaltung

High-Fantasy aus der Feder eines jungen Autoren! Ich bin auf »Ormog« aufmerksam geworden durch das tolle Cover. Es ist stilvoll und abstrakt gehalten, nur die Gestalt im weißen Umhang ist zu erkennen und lässt schon ein wenig auf Fantasy und Magie schließen. Das Buch ist sehr schön gestaltet und der orange farbige Buchschnitt ist ein echter Hingucker! (Wobei ich grade gar nicht sicher bin, ob er aktuell orange oder blau ist…)

Handlung

»Ormog« erzählt die Geschichte des weißen Magiers Ormog, der mitten im Machtkampf zwischen der guten und der bösen Seite steht und versucht die Welt vor dem Einfluss der bösen Gorguls zu retten.

Um dies zu schaffen muss er sich mit seiner übelsten Gegnerin verbünden. Einer Kämpferin der Gorgul, die abbestellt ist ihn zu töten! Doch es kommt anders als Ormog und Vatya es sich hätten Träumen lassen.

In Ormogs Welt ist Magie allgegenwärtig, doch die weißen Magier sind mittlerweile fast ausgestoßene, an ihrer statt werden die Gorgul, die schwarzen Magier immer mächtiger.

Eine spannende und fantastische Reise durch eine magische Welt. Voller Zauber, fantastischer Wesen und Konflikte.

Besonders die Kämpferin Vatya hat mir persönlich sehr gut gefallen. Sie ist schnell, clever und voller Leidenschaft für den Kampf. Insgesamt fand ich die Charaktere sehr gut gestaltet, vielfältig und spannend. Charaktere sind gut, wenn man sich in sie hineinversetzen kann, wenn sie etwas besonderes haben, etwas interessantes, das sie aus der Menge herausstehen lässt und ich finde Thomas Engel hat dies als Autor geschafft.  Seine Charaktere machen das Buch lebendig.

Zu Beginn des Buches wird man grob und unwissend in die Geschichte hinein geworfen. Doch nach und nach taucht man immer tiefer in die Geschichte ein und wird von ihr verzaubert. Mir ist aufgefallen, dass das Buch ein sehr rasantes Tempo anschlägt. Die Charaktere verharren nicht, sondern es geht immer weiter, so wurde das Buch nie langweilig, jedoch hätte ich mir an mancher Stelle ein wenig mehr Tiefgang in die magische Welt und mehr Details über die fremden Wesen gewünscht.

Fazit

Als ich das Buch im Briefkasten hatte, war ich doch sehr gespannt was sich hinter dem hübschen Cover verbirgt und wie der Stil des grade mal 16 Jahre jungen Autors ist, doch ich muss sagen, dass ich sehr positiv überrascht wurde. »Ormog« ist einfach ein tolles und aufregendes Fantasy-Buch. Der Stil ist flüssig und die Kapitelaufteilung sehr angenehm! Klar, man findet immer das ein oder andere Detail, was man sich hätte anders gewünscht, doch hier konnte ich wirklich kein Haar in der Suppe finden, was mir den Spaß am Lesen verdorben hätte. Sicher hätte das Buch auch doppelt so dick sein können, denn es sprudelt vor kreativen Ideen, spannenden Charakteren und einer tollen Handlung!

4x

Buchdetails / Reiheninfo

Ormog_klein

 

Verlag: Fabulus Verlag (13. Juli 2016)
ISBN: 978-3-944788-30-2
Preis: PB 16,95 € , 365 Seiten

Homepage →

 

 

 

 

 

 

© Blutrot | Jamies Bücherblog 2017

 

Rezension: »Lockwood & Co. – die seufzende Wendeltreppe« von Jonathan Stroud

Lockwood Co - Die Seufzende Wendeltreppe von Jonathan Stroud

Inhalt:

Geister, Ghoule, Grabgeflüster: Die Agenten von LOCKWOOD & CO. sind allem gewachsen

LONDON, ENGLAND: In den Straßen geht des Nachts das Grauen um. Unerklärliche Todesfälle ereignen sich, Menschen verschwinden und um die Ecken wabern Schatten, die sich nur zu oft in tödliche von Geisterwesen ausgesandte Plasmanebel verwandeln. Denn seit Jahrzehnten wird Großbritannien von einer wahren Epidemie an Geistererscheinungen heimgesucht. Überall im Land haben sich Agenturen gebildet, die in den heimgesuchten Häusern Austreibungen vornehmen. Hochgefährliche Unternehmungen bei denen sie, obwohl mit Bannkreisketten, Degen und Leuchtbomben ausgerüstet, nicht selten ihr Leben riskieren.

So auch die drei Agenten von LOCKWOOD & CO. Dem jungen Team um den charismatischen Anthony Lockwood ist allerdings bei einem Einsatz ein fatales Missgeschick passiert. Um die Klage abwenden und den Schadenersatz dafür aufbringen zu können, müssen die drei Agenten von LOCKWOOD & CO. einen hochgefährlichen und zutiefst dubiosen Auftrag annehmen. Dieser führt sie in eines der verrufensten Herrenhäuser des Landes und stellt sie auf eine Probe, bei der es um nichts weniger als Leben oder Tod geht …

(Cover-, Text- und Zitatrecht: cbj)

Meine Meinung

Als ich jünger war, habe ich das Buch »Bartimäus – Das Amulett von Samarkand« (Teil1) von dem Autor Jonathan Stroud gelesen. Und dieses Buch hab ich nicht sehr gemocht, ich fand es so langatmig, dass ich es schließlich sogar abgebrochen haben.

Aus diesem Grund war ich zuerst einmal ziemlich skeptisch, ob ich »Lockwood & Co.« eine Chance geben möchte. Da ich das Buch jedoch geschenkt bekommen habe, hab ich mir einen Ruck gegeben und das Buch gelesen. Was ich sagen muss: Ich war sehr positiv überrascht!

Zur Geschichte

»Lockwood & Co.« spielt in einer alternativen Welt in England, in derer die Bevölkerung von Geistern und Heimsuchungen geplagt werden. Kurze Zeit nachdem »das Problem« aufgetaucht ist, wurde klar, dass Kinder und Jugendliche viel feinfühliger sind für die übernatürlichen Geschehnisse – Erwachsenen ist diese Welt verschlossen, doch die Jüngeren können die Geister sehen, hören und fühlen. Jedes Kind hat seine eigenen Fähigkeiten und bald werden diese Kinder angeheuert um die Plage einzudämmen. Sie kämpfen mit Eisen, Salz und Feuer gegen die Dämonen und werden dabei kaum von Erwachsenen unterstützt.

Diese alternative Welt, fand ich total spannend und gruselig. Übernatürliche Wesen sind immer ein guter Stoff für ein spannendes Buch und Jonathan Stroud hat eine wirklich klasse Alternativwirklichkeit erschaffen in der Kinder und Jugendliche eine sehr große, verantwortungsvolle und eigenständige Rolle spielen. Auch wenn es mitunter sehr gefährlich zugeht, fand ich es doch ziemlich cool, wie die jungen Helden sich allerhand fieser Wesen gestellt haben!

Salz & Eisen sind so viel charmanter

Was mir nicht ganz klar geworden ist, ist in welcher Zeit das Buch angesiedelt ist. Wenn man sich die Daten zusammenreimt, müsste es unsere Zeit sein, doch entgegen der ersten Vorstellung bekämpfen die Kinder die Geister nicht mit modernen Geräten, wie infrarot Thermometer, Messgeräte für elektromagnetische Felder oder hochmodernen Kameras, sondern mit Leuchtbomben, Säbeln, Salz und Eisen. Ich hatte erst den modernen Ghosthunter, wie man ihn aus dem Fernsehen kennt, vor Augen, doch diese etwas urtümlichere Arbeitsweise, die direkt angelehnt ist, an allerhand Mythen, finde ich viel charmanter und gibt der Geschichte noch eine große Prise mehr Abenteuer!

Die Agentur

Die drei Hauptcharaktere: Anthony, Lucy und George, die in der Agentur Lockwood & Co.  zusammen arbeiten, sind sehr individuell ausgearbeitet und mit einer ganz eigenen Persönlichkeit ausgestattet. Besonders George, der etwas gemütlich ist und immer überaus gewissenhaft recherchiert, hat es mir angetan. Lucy ist besonders talentiert im Hören der Geister, sie folgt immer ihrem Herzen und ihrem Instinkt, was sie sehr liebenswert macht. Anthony Lockwood ist ein kleiner Draufgänger, er ist sehr extrovertiert, ein wenig extravagant und leitet seine eigene Agentur, die nach ihm benannt ist, ganz ohne Erwachsene, die eh nur im Weg stehen würden!

Fazit

Ein sehr fantasievolles Buch mit übernatürlichem Spuk vom kleinen Poltergeist, bis hin zum ausgewachsenen Wandler. Das Buch hat mich überrascht und meine Erwartungen übertroffen, insbesondere die Rolle der jungen Helden, so verantwortungsvoll und stark hat mir sehr gut gefallen.

Buchdetails

Lockwood Co - Die Seufzende Wendeltreppe von Jonathan Stroud

 

Verlag: Cbj (12.10.2015)
ISBN:978-3-570-40309-9
Preis:12,99€ (TB), 432 Seiten

Verlagsseite →

 

 

 

 

© Blutrot | Jamies Bücherblog 2016

 

 

Rezension: »Verschwundene Seelen« von Annika Meyer

Verschwundene Seelen CoverInhalt

Alina und weitere sechs Jugendliche gehören zum engeren Kreis der Auserwählten. Sie sollen das Buch des Lebens, das »Zauberbuch«, vor der Vernichtung durch die Schattenmenschen retten. Dazu sind die Auserwählten mit übernatürlichen Fähigkeiten ausgestattet. Im Kampf um das Gute haben sie es jedoch mit einem übermächtigen und verschlagenen Feind zu tun, der mit aller Brutalität vorgeht. Werden die sieben diese Schlacht letztendlich für sich entscheiden und die Schattenmenschen zurückdrängen können? Der Preis ist hoch, den die Auserwählten für ihre Berufung zu zahlen haben: Solange sie sich in ihrer Parallelwelt bewegen, verlieren Freunde, Verwandte und Kameraden in der »normalen« Welt jegliche Erinnerung an sie. Die Auserwählten sind dann die »verschwundenen Seelen«.

(Cover-, Text- und Zitatrecht: Fabulus-Verlag)

Meine Meinung

Stil und Atmosphäre

Zu Beginn des Buches war mein erster Eindruck, dass das Buch locker zu lesen ist. Der Stil war schön und flüssig, doch nach und nach musste ich meinen ersten Eindruck revidieren. Mir ist immer wieder aufgefallen, dass Teile sehr genau und aneinandergereiht beschrieben wurden und andere Sachverhalte sehr flüchtig nur erwähnt wurden, so dass der Ablauf der Handlung teilweise holprig und die Zusammenhänge unschlüssig wurden. Andererseits gab es Abschnitte, in denen ich mich sehr wohl gut in die Geschichte hineindenken und -fühlen konnte.

Die Atmosphäre blieb aufgrund des Stils zu meinem Bedauern auf der Strecke. Die düstere Bedrohung durch das Böse wurde nicht deutlich genug dargestellt und so wurde auch der Kampfgeist, den die Jugendlichen an den Tag legten nicht nachvollziehbar.

Ideen und ihre Umsetzung

Inhaltlich sprüht das Buch vor fantastischen Ideen, einige sind geläufig, wie beispielsweise, dass eine Gruppe von Auserwählten gegen „das Böse“ kämpfen muss, andere hingegen waren ausgefallen und zeugen von großem Einfallsreichtum. Mir hat hier besonders die Idee von den wechselnden Augenfarben gefallen, deren Farbe die „Superkraft“ bestimmt, welche der Charakter innehat.

Doch auch hier ist mir aufgefallen, dass stückweise eine Idee die nächste jagt und viel Potenzial auf der Strecke bleibt, weil einiges sehr genau, anderes einfach zu oberflächlich erklärt wurde.

Charaktere

Den Begriff oberflächlich muss ich auch bei den Charakteren wieder anwenden. Mir hat eindeutig die Tiefe gefehlt. Die Charaktere waren sehr stereotypisch aufgebaut: Der Sportler, die Klassenzicke, der Nerd… Bis auf die Protagonistin, Alina, konnte ich mich nicht in die Charaktere einfühlen und empfand ihre Handlungsweisen oft als irritierend und schlicht unrealistisch. Um ein Beispiel zu nennen: Zu Beginn des Buches werden die sieben auserwählten Jugendlichen mit ihrem neuen Schicksal konfrontiert: Sie besitzen ab nun Superkräfte, werden zu Killern ausgebildet, müssen ihre Familien und Freunde verlassen und schließlich einen Krieg führen, gegen ein, nicht näher definiertes, Böses. Die Reaktion die ich erwartet habe, Angst, Frustration, rebellische Ablehnung, blieb größtenteils aus. Stattdessen haben die Jugendlichen, bis auf Alina, mit Ja und Amen ihr Schicksal akzeptiert und angenommen und sich allem gebeugt, was ihnen von einer fremden Frau aufgetischt wurde.

Fazit

Die Ideen zu diesem Buch waren wirklich schön und hatten Potenzial, doch wurden diese Grundgedanken sehr holprig und unausgereift umgesetzt. Das Ergebnis ist für mich nicht befriedigend. Ich habe eine spannende, fantasievolle Geschichte erwartet, aber mein Eindruck nach Beendigung des Buches war schlichtweg negativ. Trotz einiger wunderbarer Abschnitte, war das Buch insgesamt für mich zäh und unausgegoren und meine Freude am Lesen blieb leider aus.

Dennoch will ich auch meinen Respekt für die junge Autorin aussprechen. So jung ein eigenes Buch zu schreiben und zu veröffentlichen ist eine echte Leistung und ich wünsche ihr viel Mut und Ehrgeiz, dass sie weiterhin schreibt und irgendwann richtig Erfolg mit ihren Ideen feiern kann.

 

Buchdetails

Verschwundene Seelen_klein

 

Verlag: Fabulus-Verlag (01.03.2016)
ISBN: 978-3-944788-17-3
Preis: 16,95€, 340 Seiten

Verlagsseite →

 

 

 

 

© Blutrot | Jamies Bücherblog 2016

 

Rezension: »E.J. und das Drachenmal« von Anika Oeschger

Drachenmal_gross

Merkwürdige Veränderungen an ihrem Körper werfen die 16-jährige Emilia Jane, die sich lieber nur E. J. nennen lässt, aus der Bahn. Nachdem sie mit ihrer Familie von Schottland nach Zürich gezogen ist, hat sie sich gerade erst an das gewöhnt, was die Pubertät mit ihr anstellt. Aber ein blauer Ausfluss, wo keiner sein sollte, und Hitzewallungen, die so heiß werden können, dass ihre Bettdecke Brandflecken bekommt, sind ein ganz anderes Kaliber als Pickel und Mitesser. Als sich dann auch noch ein unerklärlicher Ausschlag über ihren ganzen Körper ausbreitet, landet sie in der Quarantänestation der Stadtklinik.

Schon bald stellt E. J. fest, dass sie eine Gezeichnete ist, Trägerin des Drachenmals, das ihr einerseits ungeahnte Fähigkeiten und Kräfte verleiht, aber gleichzeitig einen ihr unbekannten Feind aus den Tiefen einer längst vergessenen Epoche auf den Plan ruft. Das dunkle Etwas, das ihr nach dem Leben trachtet, kommt rasend schnell näher und scheint unbesiegbar zu sein … Quelle: Riverfield Verlag →

 (Cover-, Text- und Zitatrechte: Riverfield Verlag)

Die Autorin

Bild: Riverfield Verlag

Anika Oeschger, die Autorin des Buches, ist grade mal 17 Jahre jung, als sie ihren Debütroman »E. J. und das Drachenmal« schreibt. Sie ist 1997 geboren und lebt in der Nähe von Zürich. Sie ist Schülerin eines Gymnasiums und interessiert sich neben dem Schreiben für Sport und ist Pianistin.

Ich persönlich finde es wahnsinn, dass sie schon jetzt ein Buch geschrieben hat, das ein wirklich schöner Jugendroman geworden ist. Klasse Leistung! Ich bin gespannt was man in Zukunft noch von ihr hört!

 

 

 

Meine Meinung

Das Drachenmädchen und ihre Freunde

Die Geschichte handelt von einem Mädchen, das sich erst mal als ganz normal ansieht. Sie geht zur Schule, hat etwas Kummer mit ihrem Freund und verbringt natürlich gerne Zeit mit ihren Freunden. Sie hat ein gutes Verhältnis zu ihren Eltern, auch wenn sie ihren Vater wenig sieht, weil dieser durch seinen Job an der Universität als Professor für Archäologie viel beschäftigt ist. Ihr besonderer Hintergrund: sie hat ihre Wurzeln in Schottland. Alles scheint seinen normalen Gang zu gehen, doch dann verändert ein Stein, den sie im Arbeitszimmer ihres Vaters findet ihre Welt. Es ist ein Fossil, dass sie beim Stöbern findet und sie denkt sich nichts dabei. Sie ärgert sich, dass sie sich an dem scharfen Stein in den Finger geschnitten hat und versteckt es wieder unter dem Papierkram ihres Vaters.

Tage später pocht ihr Finger immer noch. Hitzewallungen und ein seltsamer Ausschlag breiten sich aus, ist sie krank? Hat sie gar eine Blutvergiftung oder so etwas? Als sie schließlich im Krankenhaus in der Quarantäne landet und kein Arzt ihr sagen kann was ihr fehlt, wird ihr klar, dass mehr dahinter stecken muss! Sie trägt das Drachenmal und das bringt besondere Fähigkeiten und besondere Pflichten mit sich.

An dieser Stelle erinnere ich mich grade an ein Zitat aus dem Film Spiderman, Peter Parker über seine Fähigkeiten: »Aus grosser Kraft folgt grosse Verantwortung! Dies ist meine Gabe, mein Fluch! Wer ich bin? Ich bin Spider-Man!« .. oder in diesem Fall, das Drachenmädchen! So ist es wohl bei allem Superhelden, und ich finde E.J. hat in diesem Buch ebenfalls die Rolle der Superheldin!

Mir hat der Aspekt besonders gefallen, dass E. J. aus Schottland kommt und dort auch ihre Großmutter besuchen fährt. Schottland ist ein tolles Land mit wunderschönen Landschaften und ich lese immer wieder gerne darüber. Besonders auch, dass die Oma eine Druidin sein soll und ein Ausflug zum Loch Ness, hat dem Buch noch mal eine andere Perspektive gegeben: Magie, Mythologie, alte Sagen und Gebräuche, Hexen!

Stil

»E. J. und das Drachenmal« ist ein Jugendroman, ein Buch von einer Jugendlichen für Altersgenossen, so zu sagen. Es hat eine romantische Note, von jugendlicher Schwärmerei und Freundschaft. Einen Kern aus Fantasy und fast schon Magie und ist insgesamt sehr unterhaltsam und spannend. Der Stil der Autorin ist einfach und flüssig. Sie schreibt so wie ich finde wie man als junger Mensch auch denkt und handelt und das fand ich hat das Buch sehr authentisch gemacht. Es ist kein Buch, das von jemandem geschrieben wurde, der von den Themen schon selber weit weg ist, sondern von einer Autorin die denke ich selber auch grade noch in diesem Umfeld sich befinden könnte (Schule, Freunde, erste Verliebtheit, neue Erfahrungen etc.).

Fazit

Ein wirklich gelungenes Romandebüt, das mich gut unterhalten hat! Ich kann nur empfelen dieses Buch mal zu probieren, wenn man auf Fantasybücher / Jugendbücher steht. Ein Buch voller süßer Szenen, Freundschaft und Zusammenhalt, Fantasy und Magie. Gut gegen Böse!

3x

Buchdetails

Drachenmal_klein
»E.J. und das Drachenmal«

Verlag: Riverfield Verlag 2015
Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
ISBN: 978-3-9524463-2-4
Preis: 19,90€
Verlagsseite →

 

 

 

© Blutrot – Jamie’s Bücherblog 2015

 

1 2 3 4