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Short Review: »Der letzte Zug« eine Kurzgeschichte von Marcus Hobbs

der_letzte_zug_cover_grossAndrew Parker pendelt seit Monaten mehrere Stunden am Tag zwischen seiner Familie und seinem Arbeitsplatz hin und her. Der Stress und die wenige Zeit die ihm bleibt, fressen ihn regelrecht auf. Dies ist wieder einer dieser Tage, an denen er bis spät nachts im Büro bleibt. Er nimmt den letzten Zug nach Hause – doch die Fahrt nimmt ein jähes Ende, als ein vermeintlicher Zugunfall sich in einen grauenvollen Albtraum verwandelt.

»Der letzte Zug« ist eine Horror-Kurzgeschichte des deutschen Autors Marcus Hobbs. Die Geschichte handelt von einem Pendler, dem auf seinem Heimweg von seiner Arbeit etwas Unheimliches Geschieht. Der Pendler Andrew ist genervt, viel Arbeit, die langen Wege zur Arbeit mit dem Zug. Er ist spät dran und seine Frau wartet schon. Ein klassischer Tag im Leben vieler Pendler. Doch auf das, was im Zug geschieht ist er nicht vorbereitet.

Vielen Dank, an dieser Stelle an Marcus Hobbs, der mir freundlicherweise seine Kurzgeschichte als Rezensionsexemplar zu Verfügung gestellt hat. Wenn ihr mehr über den Autor Marcus Hobbs und seine Geschichten erfahren wollt könnt ihr ihn unter Facebook → oder Twitter → besuchen.

Meine Meinung

Inhalt

Andrew ist genervt, gereizt und will nur nach Hause. Schon die Schaffnerin, die ihn jeden einzelnen Tag nach seinem Ticket fragt nervt ihn, als plötzlich der Zug eine Vollbremsung macht. Was ist geschehen? Ein Unfall, technisches Versagen, oder ist vielleicht sogar jemand vor den Zug gesprungen: ein Selbstmord? Das Licht fällt aus, die Türen klemmen und draußen ist es stockdunkel. Geräusche ertönen und das Unheil nimmt seinen Lauf.

Der Ansatz der Geschichte, das Setting und die Atmosphäre waren in meinen Augen gut gelungen. Ein Zug der im nirgendwo, in stockdunkler Nacht stehen bleibt, das kann einen schon gruseln, wenn dann noch ein eventueller Selbstmord, seltsame Geräusche und unheimliche Wesen dazu kommen, wird es wirklich Horror!

Zu Beginn sitzt Andrew noch in seinem Büro am Schreibtisch und man verfolgt seine innere Haltung, seine genervte Stimmung wegen des Pendelns, seines kürzlichen Jobwechsels und der wenigen freien Zeit, wird sehr gut nachvollziehbar rüber gebracht.

Trotz der einfachen Umgebung im Zug, gab es immer wieder sehr spannende Momente, insgesamt würde ich Geschichte als mittelmäßig spannend und unterhaltsam einordnen.

Mir sind während des Lesens ein paar logische Ungereimtheiten aufgefallen. Zum Beispiel ist die Haltung des Protagonisten Andrews nicht immer so klar. Nachdem der Zug gestoppt hat, hat sich Andrew im Zug bewegt, doch der Autor lässt manches aus, z.B. wird irgendwann gesagt, dass sich Andrew aufrichtet, aber er hat sich vorher gar nicht hingesetzt oder gehockt. An einer anderen Stelle wird die Zugbegleiterin als pummelig beschrieben und später als zierlich. Solche Ungereimtheiten sind eigentlich nur Kleinigkeiten, wenn sie sich anhäufen, kann es jedoch das Lesevergnügen beinträchtigen.

Stil & Ausdruck

Das erste Manko was ich in der Kurzgeschichte gesehen habe waren Wortwiederholungen. An einer Stelle hat der Autor mehrere Nebensätze mit „dann … dann … dann … dann … “ aneinander gereiht. Außerdem gab es ein paar wenige Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler, die mir aufgefallen sind.

Auch wenn der Autor oft sehr gebräuchliche Ausdrücke verwendet hat, wie ein Schauer auf dem Rücken, Schmerzen wie Nadelstiche oder endlose Leere, war die Atmosphäre in dieser kurzen Geschichte sehr greifbar und gut gemacht. Der Stil war insgesamt sehr flüssig, so dass man die Geschichte in einem Rutsch weg lesen konnte.

Fazit

Eine Horror-Kurzgeschichte, die mit einer tollen Atmosphäre und einem vielversprechenden Setting startet, die jedoch leider zwischenzeitlich etwas schwächelt. Ohne zu viel Spoilern zu wollen, hat sich für mich die Spannung leider ab dem Zeitpunkt ziemlich abgebaut, an dem das Wesen aufgetaucht ist. Ab diesem Zeitpunkt konnte ich mich nicht mehr wirklich in die Geschichte rein versetzen.

Fazit: insgesamt für mich eine mittelmäßig spannende Kurzgeschichte. Vielleicht noch ausbaufähig. Wenn man das Preis-Leistungs-Verhältnis mit in Betracht zieht, jedoch absolut angemessen.

Buchdetails

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Verlag: BoD E-Short; Auflage: 1 (16. September 2015)
Format: Kindle Edition, 25 Seiten
ASIN: B0151V78AW
Preis: 0,49 €

Das Buch auf Amazon kaufen →

 

 

 

© Blutrot – Jamie’s Bücherblog

 

Rezension: »Wenn die Gräber bluten« von Sascha Helck

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Sein Name ist Henry Jean, sein Beruf: Kommissar für paranormale Fälle beim FBI. Als hartgesottener Experte für Phänomene aus der Schattenwelt hat er in seiner Laufbahn fast alles gesehen. Doch dieser Auftrag stellt ihn vor die größte Herausforderung seines Lebens. In dem beschaulichen Örtchen Hills wandeln die Untoten. Die alteingesessenen Bewohner wissen, was das zu bedeuten hat: Er ist zurück – Meikel Max, der machthungrige Totenbeschwörer, der Jahrhunderte zuvor von mutigen Dorfbewohnern gehängt wurde. Doch dieses Mal kommt er nicht alleine …

 (Cover-, Text- und Zitatrechte: Frieling-Verlag Berlin)

Meine Meinung

Schattenwesen, lebende tote, Ungeheuer und Schrecken sind nur ein paar Stichworte die mich in »Wenn die Gräber bluten« erwartet hat.

Mein erster Eindruck, als ich das Buch ausgepackt habe war: Oh cooles Cover: Schlicht mit knall roter Schrift auf dunkelblauem Grund. Mein anderer Gedanke war, dass das Buch recht dünn ist: Es hat 76 Seiten. Man könnte also sagen, dass es sich um eine Kurzgeschichte handelt.

Wie oben im Klappentext zu lesen, handelt das Buch von dem Kommissar Henry Jean der nach Hills gerufen wird um seltsame -paranormale- Vorkommnisse zu untersuchen.

Hier muss ich direkt mal sagen, dass mich die Mischung aus Deutsch und Amerikanisch irritiert hat. Ich würde einen FBI Agent nicht als Kommissar bezeichnen. Das ist einfach nicht die richtige Bezeichnung. Diese Mischung aus FBI, Kommissar und Wachtmeister fand ich irgendwie echt seltsam.

Die Handlung hatte einige wirklich spannende Elemente: Es ging um paranormale Phänomene und nicht zuletzt um blutende Gräber und Zombies! Die Idee mit den blutenden Gräbern fand ich wirklich gruselig, aber die Umsetzung insgesamt war für meinen Geschmack etwas kurz und flüchtig, will ich es mal nennen. Damit meine ich, dass manche kausalen Zusammenhänge einfach nicht beschrieben wurde, zum Beispiel warum läuft der „FBI Kommissar“ mit einem Speer rum? Was bitte kann dieser Speer? Auf der einen Seite denke ich ist das typisch für eine Kurzgeschichte, in die man direkt hineingeworfen wird, ich bin zwiegespalten ob ich dies in diesem Fall gut oder schlecht finde, denn manche Sprünge in der Handlung waren mir zu flott.

Außerdem ist die Handlung wahnsinnig schnell eskaliert, was bei 76 und einer so vollen Handlungs-Palette wohl nicht anders geht, aber bei mir hat das wenig Spannung hervorgerufen, weil alles schon zu Ende war, bevor ich mich gruseln konnte.

Ich will nicht spoilern aber ich tue es trotzdem: Ich war sehr überrascht, dass ca. die Hälfte des Buches in riesenhafter Schrift geschrieben war, so dass nur eine Hand voll Wörter auf einer Doppelseite erschienen sind. Ich finde das kann man mal machen als kleinen Schmankerl, aber ein halbes Buch so schreiben? Das fand ich schade, denn es hat viel Platz genommen wo wirklich mehr Handlung hätte sein können. Vielleicht hat der Verlag dies damit gemeint, als sie folgendes auf den Buchrücken geschrieben haben:

„Mit seinem mutigen Debütwerk „Wenn die Gräber bluten“ stellt er eine Vorliebe für unkonventionelle Erzählformen unter Beweis.“ (Quelle: Klappentext des Buches)

»Das Blatt eines Baumes stank und sah aus wie ein Waschlappen, mit dem eine Leiche gewaschen wurde. Eine, die nach dem Waschen aufstand.«

(Seite: 4)

Ein lustiges Detail fand ich war der Name des gruseligen Bösen: Meikel Max, was mich dezent an Michael Myers aus der Horrorfilm Reihe Halloween erinnert hat.

Fazit

Das Thema hat mich auf jeden Fall sehr angesprochen: Übernatürliches, Horror, Zombies und Phänomene, jedoch war der Stil nicht so mein Fall, weshalb ich auch öfters über Details irritiert war.

Buchdetails

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»Wenn die Gräber bluten«

Verlag: Frieling-Verlag Berlin (Mai 2015)
Taschenbuch: 76 Seiten
ISBN: 78-3-8280-3257-6
Preis: 8,90 €

Verlagsseite →

 

 

 

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Rezension: »Krähenmädchen« von Erik Axl Sund – Zwei Lesen…mit Steffimaus ♥♥♥

Zwei Lesen… Abgeschlossen!

Steffi und ich haben es nun beide geschafft das Buch »Krähenmädchen« von Erik Axl Sund zu beenden. Nun möchte ich eine Rezension zu dem Buch schreiben, allerdings soll es diesmal keine klassische Rezension in Textform sein, sondern die Form eines Interviews haben. Ich habe mir 8 Fragen aufgeschrieben, die ich mir zu dem Buch stellen will und Steffi und ich haben die Fragen beantwortet.

Ich denke Steffi und ich waren beide sehr begeistert von dem Buch und viele Fragen werden wir ähnlich beantwortet.

Zum Buch

Hinter dem Pseudonym Erik Axl Sund steckt das schwedische Autorenduo bestehend aus: Jerker Eriksson und Håkan Axlander Sundquist. Gemeinsam arbeiten sie an Ideen, schreiben gemeinsam und tauschen sich aus. In Deutschland hat es das »Krähenmädchen« direkt in die Top Ten der Spiegel Bestsellerliste geschafft.

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Wie viel Schreckliches kann ein Mensch verkraften, eher er selbst zum Monster wird?

Stockholm. Ein Junge wird tot in einem Park gefunden. Sein Körper zeigt Zeichen schwersten Missbrauchs. Und es bleibt nicht bei der einen Leiche … Auf der Suche nach dem Täter bittet Kommissarin Jeanette Kihlberg die Psychologin Sofia Zetterlund um Hilfe, bei der eines der Opfer in Therapie war. Ihr Spezialgebiet sind Menschen mit multiplen Persönlichkeiten. Eine andere Patientin Sofias ist Victoria Bergman, die unter einem schweren Trauma leidet. Sofia lässt der Gedanke nicht los, bei ihr irgendetwas übersehen zu haben. Schließlich müssen sich Jeanette und Sofia fragen: Wie viel Leid kann ein Mensch verkraften, eher er selbst zum Monster wird?

(Cover-, Text- und Zitatrechte: Arena Verlag)

Unsere Meinung

1. Wie gefällt dir das Cover und was denkst du darüber?

Steffi: Ich mag das Cover. Es erinnert an Horror und Spannung.

Jamie: Ich finde das Cover auch klasse! Es sieht modern gestaltet aus und wenn man das Buch in Händen hält sieht es richtig gut aus.

2. Welche Erwartungen hattest du an das Buch, bevor du angefangen hast?

Steffi: Ich habe gehofft das es um ungeklärte Morde geht und das man mit rätseln kann wer der Täter war. Dieser Kick das man immer weiter lesen muss. Und alles hat gepasst.

Jamie: Der Anspruch an das Buch war bei mir relativ hoch, da ich schon in Foren über das Buch gelesen hatte und es außerdem in der Buchhandlung bei den Bestsellern gesehen habe. Im Klappentext hat besonders das Stichwort „Multiple Persöhnlichkeiten“ dafür gesorgt, dass ich neugierig wurde. :D Ich habe ein sehr spannendes und sehr beängstigendes Buch erwartet.

3. Was war dein Eindruck nach den ersten Seiten?

Steffi: Nach den ersten Seiten war ich sehr gefesselt und musste ständig weiter lesen :)

Jamie: Da kann ich Steffi nur zustimmen, ich war auch sofort von der Handlung gefesselt und wollte das Buch gar nicht mehr weg legen! Sehr spannender Einstieg.

4. Wie hat dir die Handlung gefallen, was fandest du sehr gut, was schlecht? War es spannend oder eher langweilig, gekünstelt oder authentisch…

Steffi: Ich fand die Handlung gut gelungen. Es hat Spaß gemacht das Buch zu lesen und mitzufiebern. Ich fand sehr gut das man nicht raus lesen konnte wer nun der Täter ist. Man musste nachdenken.
Was ich nicht so toll fand war das einige Morde/Fälle so genau beschrieben waren, dass einem schlecht wurde. Manchmal musste ich das Buch zur Seite legen weil mir übel geworden ist.

Jamie: Ich finde es an Romanen bzw. Thrillern immer sehr gut wenn es einzelne Handlungsstränge gibt die sich treffen, sich verzweigen und verknoten, sich wieder lösen und doch zusammen gehören. Und dieses Labyrinth aus den einzelnen Handlungssträngen der Charaktere und des Täters aus verschiedenen Perspektiven war genau der Fall in diesem Buch. Es war nicht von vornherein klar worauf die Handlung hinausläuft und zwischendurch war es wirklich verwirrend. Das Buch hat mir viel Spaß gemacht und die Spannung wurde immer weiter und weiter gesteigert.

Die Beschreibung der Morde bzw. Taten war wirklich herb und ziemlich ekelerregend, aber auch spannend und das einzig fiese war der üble Cliffhanger am Ende des Buches. :P

5. Welche Charaktere mochtest du? Welche waren ätzend oder fandest du nicht ansprechend?

Steffi: Ich fand Ake und Kwist ätzend. Ake weil er mich an meinen ex freund errinert hat. Ein Mensch der sich immer auf andere verlässt und anderen auf der tasche liegt. Und zum dank des ganzen nimmt er sich eine andere. Kwist mochte ich nicht weil er rüber kam wie ein arroganter selbstverliebter schnösel.

Gerne mochte ich Jeanette, da ich mich in ihr widerspiegeln konnte. Sofia mochte ich auch. Ihre Denkweise und ihre Unruhige Art hat mir gefallen.

Jamie: Das was Steffi sagt! Ake ist weich und es ist kein Wunder, dass Jeanette nicht mehr so überzeugt von ihrem Mann ist, der sich von ihr durchfüttern lässt und kein Interesse daran zu haben scheint Verantwortung für ihr Leben und für ihren Sohn zu übernehmen,

Jeanette ist stark und schufftet sich jeden Tag aufs neue den Buckel krumm um ihre Familie durch zu bringen, aber sie ist auch eine gute Polizistin und mit Tatendrang bei der Sache. Sie ist keine unechte Märchengestalt mit Superkräften die den ganzen Tag buckelt und abends gut gelaunt und strahlend gut aussehend nach Hause kommt. Nein sie ist sehr authentisch und man erfährt viel über ihre Gefühlswelt.

6. Wie hat dir der Stil gefallen? Wie war der Ausdruck, ist dir irgendwas aufgefallen an Sprache, Stil, Grammatik, oder gar Fehler?

Steffi: Fehler gab es ein paar im Buch. Vor allem Rechtschreibfehler. Die Sprache war sehr einfach zu verstehen, da gibt es nichts dran zu bemängeln.

Jamie: Ich fand es auch sehr flüssig geschrieben.

7. Hast du ein Zitat das dir im Gedächtnis geblieben ist?

Steffi: „Wie viel Schreckliches kann ein Mensch verkraften, eher er selbst zum Monster wird?“

Jamie: „Der Zufall war ein heimtückischer Begleiter. Manchmal ein Freund, aber genauso oft ein unberechenbarer Feind“ Seite: 9

8. Hast du Assoziationen zu anderen Büchern? Erinnert dich das Buch an etwas?

Steffi: Das Buch hat eine Ähnlichkeit mit den Büchern von Sebastian Fitzek.

Jamie: Ja! Sebastian Fitzek ist mir auch eingefallen, wie brutal und qualvoll die Morde und Schicksale beschrieben wurden – übel! Auch die Bücher von Sharon Bolton mit ihren verschlungenen Handlungen sind mir in den Sinn gekommen.

Fazit: Fällt dir noch was ein was ich noch nicht gefragt habe?

Steffi: Ich würde das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen und freue mich mega auf den nächsten Teil :)

Jamie: Ich bin auch total gespannt wie es weiter geht, war ja klar, dass der Autor uns im Regen stehen lässt mit einem dicken Cliffhanger und man nun den nächsten Teil auf jeden Fall auch lesen will. Ziel erreicht würde ich mal sagen.

 

Ich freue mich sehr, dass wir es hin bekommen haben das Buch gemeinsam zu lesen und uns darüber austauschen konnten! Und das Buch war auch der Hammer :D

Wir wollen im März ein zweites Buch zusammen lesen, abwarten für was wir uns entscheiden.

 

Buchdetails

Das »Krähenmädchen« ist der Auftakt der Victoria-Bergman-Trilogie von dem

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Band 1: »Krähenmädchen«
Verlag: Goldmann Verlag (Juli 2014)
Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
ISBN: 978-3442481170
Verlagsseite →

 

 

 

Narbenkind von Erik Axl Sund

 

Band 2: »Narbenkind«
Verlag: Goldmann Verlag (September 2014)
Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
ISBN: 978-3442481187
Verlagsseite →

 

 

 

Schattenschrei von Erik Axl Sund

 

Band 3: »Schattenschrei«
Verlag: Goldmann Verlag (November 2014)
Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
ISBN: 978-3442481194
Verlagsseite →

 

 

 

 

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Rezension: »Dead End« von Sharon Bolton

Dead End von Sharon Bolton

Zwanzig Selbstmorde in fünf Jahren. Meist sind es junge Frauen, die sich auf bizarre Art das Leben nehmen. Nicht nur die Polizei vermutet, dass irgendetwas an der ehrwürdigen Universität Cambridge nicht mit rechten Dingen zugeht. Nun soll sich DC Lacey Flint im Auftrag ihres Vorgesetzten Mark Joesbury als verletzlich-depressive Studentin ausgeben und den Lockvogel spielen. Als sie schließlich unter denselben Albträumen leidet, von denen die jungen Frauen in den Tod getrieben wurden, weiß Lacey: Sie ist die Nächste.

(Cover-, Text- und Zitatrechte: Goldmann Verlag)

Meine Meinung

Spannung! Nerven Kitzel! Und der absoluter Horror jeder Frau!

Handlung

Das Buch hat mich, wie auch der erste Band der Lacey Flint Reihe, sehr gefesselt und schockiert! Das Buch erweckt jede Menge Spannung und Horror und macht einen ganz schön paranoid, so ging es mir zumindest.

Sharon Bolton schickt ihre Heldin, Lacey Flint, in einen Undercovereinsatz an der Universität Cambridge. Sie soll als Studentin getarnt mehr erfahren über die hohe Selbstmordrate an der Universität, da vermutet wird, dass es sich nicht um Selbstmorde handelt, sondern um einen Serienmörder. Laceys Auftrag ist beobachten und Bericht erstatten, aber natürlich hält sich die rebellische Polizistin mit der dunklen Vergangenheit nicht an diesen Auftrag sondern will aktiv ermitteln was es mit den Selbstmorden auf sich hat. Schnell wird aus dem Undercovereinsatz eine gefährliche Mission, die Lacey tief in ein verstricktes Netz und gefährliche Situationen führt. Sie selbst wird Teil dieses Falls.

Neben der Aufklärung der Selbstmorde entwickelt sich auch Laceys Zuneigung zu ihrem Vorgesetzten DI Mark Joesbury weiter. Im ersten Teil der Reihe hat Lacey ihn kennengelernt und es ist klar, dass sie Gefühle für ihn hegt auch wenn sie es nicht zeigen will oder vielleicht auch nicht weiß wie sie damit umgehen soll, da sie in der Vergangenheit feste Bindungen zu einem Menschen gemieden hat. In »Dead End« entwickelt sich diese Bindung zunächst nicht weiter. Lacey will zwar, und man merkt dass der Kontakt weniger förmlich wird aber dennoch steht sie ihrem Vorgesetzten immer noch distanziert gegenüber, bis zum Ende…

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