Archive of ‘Fantasy’ category

Rezension: »Wenn die Gräber bluten« von Sascha Helck

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Sein Name ist Henry Jean, sein Beruf: Kommissar für paranormale Fälle beim FBI. Als hartgesottener Experte für Phänomene aus der Schattenwelt hat er in seiner Laufbahn fast alles gesehen. Doch dieser Auftrag stellt ihn vor die größte Herausforderung seines Lebens. In dem beschaulichen Örtchen Hills wandeln die Untoten. Die alteingesessenen Bewohner wissen, was das zu bedeuten hat: Er ist zurück – Meikel Max, der machthungrige Totenbeschwörer, der Jahrhunderte zuvor von mutigen Dorfbewohnern gehängt wurde. Doch dieses Mal kommt er nicht alleine …

 (Cover-, Text- und Zitatrechte: Frieling-Verlag Berlin)

Meine Meinung

Schattenwesen, lebende tote, Ungeheuer und Schrecken sind nur ein paar Stichworte die mich in »Wenn die Gräber bluten« erwartet hat.

Mein erster Eindruck, als ich das Buch ausgepackt habe war: Oh cooles Cover: Schlicht mit knall roter Schrift auf dunkelblauem Grund. Mein anderer Gedanke war, dass das Buch recht dünn ist: Es hat 76 Seiten. Man könnte also sagen, dass es sich um eine Kurzgeschichte handelt.

Wie oben im Klappentext zu lesen, handelt das Buch von dem Kommissar Henry Jean der nach Hills gerufen wird um seltsame -paranormale- Vorkommnisse zu untersuchen.

Hier muss ich direkt mal sagen, dass mich die Mischung aus Deutsch und Amerikanisch irritiert hat. Ich würde einen FBI Agent nicht als Kommissar bezeichnen. Das ist einfach nicht die richtige Bezeichnung. Diese Mischung aus FBI, Kommissar und Wachtmeister fand ich irgendwie echt seltsam.

Die Handlung hatte einige wirklich spannende Elemente: Es ging um paranormale Phänomene und nicht zuletzt um blutende Gräber und Zombies! Die Idee mit den blutenden Gräbern fand ich wirklich gruselig, aber die Umsetzung insgesamt war für meinen Geschmack etwas kurz und flüchtig, will ich es mal nennen. Damit meine ich, dass manche kausalen Zusammenhänge einfach nicht beschrieben wurde, zum Beispiel warum läuft der „FBI Kommissar“ mit einem Speer rum? Was bitte kann dieser Speer? Auf der einen Seite denke ich ist das typisch für eine Kurzgeschichte, in die man direkt hineingeworfen wird, ich bin zwiegespalten ob ich dies in diesem Fall gut oder schlecht finde, denn manche Sprünge in der Handlung waren mir zu flott.

Außerdem ist die Handlung wahnsinnig schnell eskaliert, was bei 76 und einer so vollen Handlungs-Palette wohl nicht anders geht, aber bei mir hat das wenig Spannung hervorgerufen, weil alles schon zu Ende war, bevor ich mich gruseln konnte.

Ich will nicht spoilern aber ich tue es trotzdem: Ich war sehr überrascht, dass ca. die Hälfte des Buches in riesenhafter Schrift geschrieben war, so dass nur eine Hand voll Wörter auf einer Doppelseite erschienen sind. Ich finde das kann man mal machen als kleinen Schmankerl, aber ein halbes Buch so schreiben? Das fand ich schade, denn es hat viel Platz genommen wo wirklich mehr Handlung hätte sein können. Vielleicht hat der Verlag dies damit gemeint, als sie folgendes auf den Buchrücken geschrieben haben:

„Mit seinem mutigen Debütwerk „Wenn die Gräber bluten“ stellt er eine Vorliebe für unkonventionelle Erzählformen unter Beweis.“ (Quelle: Klappentext des Buches)

»Das Blatt eines Baumes stank und sah aus wie ein Waschlappen, mit dem eine Leiche gewaschen wurde. Eine, die nach dem Waschen aufstand.«

(Seite: 4)

Ein lustiges Detail fand ich war der Name des gruseligen Bösen: Meikel Max, was mich dezent an Michael Myers aus der Horrorfilm Reihe Halloween erinnert hat.

Fazit

Das Thema hat mich auf jeden Fall sehr angesprochen: Übernatürliches, Horror, Zombies und Phänomene, jedoch war der Stil nicht so mein Fall, weshalb ich auch öfters über Details irritiert war.

Buchdetails

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»Wenn die Gräber bluten«

Verlag: Frieling-Verlag Berlin (Mai 2015)
Taschenbuch: 76 Seiten
ISBN: 78-3-8280-3257-6
Preis: 8,90 €

Verlagsseite →

 

 

 

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Rezension: »Eisige Umarmung« von Nalini Singh

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Die junge Werwölfin Brenna wurde einst von einem Medialen entführt und gefoltert. Körperlich wieder genesen, leidet sie unter gewalttätigen Träumen. Der einzige, dem sie davon erzählen kann, ist Judd, ein abtrünniger Medialer und Außenseiter im Wolfsrudel. Welten prallen aufeinander: Brenna mit ihrem Bedürfnis zu berühren und Judd, der Mann aus Eis. Unmerklich gelingt es Brenna, seine harte Schale zu durchdringen, als plötzlich ein Gegner aus den eigenen Reihen zuschlägt …

(Cover-, Text- und Zitatrechte: Egmont LYX Verlag)

Meine Meinung

»Eisige Umarmung« ist der dritte Band der Gestaltwandler Reihe von Nalini Singh. Es geht auch wie in den ersten beiden Bänden um die Verbindung eines Medialen und einer Gestaltwandlerin. Mediale sind kalte, geistige Wesen, die unter anderem sehr spezielle Fähigkeiten besitzen. Judd ist ein Medialer mit starken telekinetischen Fähigkeiten. Er wurde zu einem Auftragskiller ausgebildet, später jedoch wurde er abtrünnig und lebt seither bei den Snow Dancer Wölfen. Erst wird er bei ihnen als Außenseiter und mit Vorsicht behandelt, doch mehr und mehr integriert er sich in das Rudel und wird von ihnen akzeptiert. Brenna ist eine Wölfin, die von einem Medialen gefangen und gefoltert wurde. Sie hat die Fähigkeit verloren sich in ihre Wölfin zu verwandeln, aber der Mediale hat es nicht geschafft ihren Geist zu brechen. Unterstützt von Judd und einer Medialen Heilerin, die bei den Dark River Leoparden lebt, beginnt sie immer mehr zu heilen und sich zu regenerieren, besonders Judd spielt dabei eine große Rolle. Doch sie erleidet einen Rückschlag, als ein Rudelmitglied in ihrer Höhle getötet wird. Der Verdacht fällt auf einen aus den eigenen Reihen.

Den ersten Band der Reihe fand ich sehr schön, die Geschichte war neu und spannend. Ich finde besonders die Gestaltwandler sind sehr stark und schön und leidenschaftlich gestaltet und ich habe den ersten Band gerne gelesen. Nur jetzt nach dem dritten Band stelle ich fest, dass eigentlich nichts wirklich Neues auftaucht. Neue Personen, alte Geschichte. Ein Medialer oder eine Mediale wird abtrünnig, wird von den Gestaltwandlern aufgenommen und verliebt sich in einen von ihnen. Gemeinsam meistern sie den Ausstieg aus dem Medialnet, der geistigen Welt oder Vernetzung der Medialen und natürlich ihre eigenen -tödlichen- Fähigkeiten. Alle sind glücklich und eine Portion Sex gibt es noch oben drauf. Das Muster ändert sich nicht, auch wenn mal mehr mal weniger drum herum geschieht. Was ich allerdings dem Buch zugutehalten muss ist, dass der Stil und die Komplexität der Handlung sich etwas gebessert hat. Ich hatte im Vergleich zu den ersten Bänden das Gefühl, dass mehr auf die Umstände, Hintergründe und Nebenhandlungen gesetzt wurde. Das ist mir wirklich positiv aufgefallen. Dennoch finde ich werden oft Dinge wiederholt, z.B. das Alphatiergehabe im Rudel wird ständig zum Thema gemacht und dies geschieht mit oft sehr ähnlichen Beschreibungen.

Die Charaktere sind mir einfach etwas zu glatt, alle sind perfekt und hübsch und toll und stark und wer weiß was noch. Brenna, die Wölfin beispielsweise, sie hat eine perfekte Figur, ist stark und hat sich nicht unterkriegen lassen, sie ist dazu auch noch super schlau und ein IT Genie. Sie ist zwar etwas angeknackst, aber das hält sie auch nicht davon ab Stundenlang im Schnee zu sitzen, zu laufen wie ein Blitz und überhaupt… Naja  Leider habe ich das Buch in ganz vielen Etappen gelesen weil es mich nicht wirklich gefesselt hat. Wenn ich ehrlich bin musste ich mich teilweise wirklich quälen. Ab und zu wurde das Buch ein wenig spannend, aber die Spannung hielt sich doch arg in Grenzen.

Fazit

Ich finde die Gestaltwandlerreihe von Nalini Sigh ist eine gute Unterhaltung für zwischendurch, die Handlung ist jedoch sehr, ich nenne es mal… seicht. Man muss schon sehr auf Liebe, Leidenschaft, Drama, große Gefühle und Kitsch stehen um die Bücher zu mögen. Für mich war es ein mittelmäßiges Lesevergnügen. Wenn ich mich nicht irre gibt es 14 Bände in dieser Reihe und ich frage mich echt was in noch 11 Bänden folgen soll, wer weiß vielleicht hat sich die Autorin wirklich noch was einfallen lassen, aber ich denke nach diesem Band ist für mich Schluss und ich wende mich lieber anderen Büchern zu.

 

Links

Ich habe das Buch »Eisige Umarmung« als Teil der Mini-Challenge im Januar gelesen.

Mini-Challenge Januar 2015 →

 

Buchdetails / Reiheninfo

Es gibt insgesamt 14 Bände der Gestaltwandler Reihe. Hier die ersten drei Bände die ich selbst auch gelesen habe:

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Band 1: »Leoparden Blut«

Originaltitel: »Slave to Sensation«
Verlag:  Egmont LYX (Mai 2008)
Flexibler Einband: 378 Seiten
ISBN: 978-3-802581526

Verlagsseite → 

 

 

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Band 2: »Jäger der Nacht«

Originaltitel: »Visions of Heat«
Verlag: Egmont LYX (August 2008)
Flexibler Einband: 384 Seiten
ISBN: 978-3802581625

Verlagsseite →

 

 

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Band 3: »Eisige Umarmung«

Originaltitel: »Caressed By Ice«
Verlag: Egmont LYX (März 2009)
Flexibler Einband: 448 Seiten
ISBN: 978-3802581991

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Rezension: »Frozen – Tod im Eis« von Jens Schumacher

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Während einer Forschungsexpedition in die Antarktis verschwindet Henrys Vater, der international anerkannte Anthropologe Donald Wilkins, auf mysteriöse Weise. Kurzentschlossen macht sich Henry gemeinsam mit dem Rettungsteam auf die Suche nach ihm. Schon bald stoßen sie auf Hinweise, die vermuten lassen, dass Dr. Wilkins im ewigen Eis eine phänomenale Entdeckung gemacht hat: Inmitten eines bisher völlig unbekannten Gebirgsmassivs liegt eine gigantische Ruinenstadt, die Millionen Jahre alt sein muss, älter als die Menschheit. Auch der Großindustrielle Wayne Spyker ist dem Geheimnis auf der Spur. Doch keiner der Beteiligten ahnt, dass tief unter dem Eis etwas schläft. Etwas Uraltes, Böses. Und nun ist es erwacht …

(Cover-, Text- und Zitatrechte: Loewe Verlag)

Meine Meinung

Handlung

Der junge Henry besucht seinen Vater bei einer Expedition in die Antarktis. Henrys Vater, Dr. Donald Wilkins ist  Anthropologe und lehrt an einer Universität in Kanada. Dennoch gilt seine große Leidenschaft verschollene Kulturen zu entdecken. Aus diesem Grund lässt er ab und an alles stehen und liegen und führt Expeditionen in alle Herren Länder. Diesmal führt ihn eine Entdeckung in die Antarktis. Doch die Expedition verschwindet im ewigen Eis der Antarktis. Als Henry bei seiner Ankunft in der Forschungsstation davon erfährt schließt er sich sogleich einem Rettungsteam an um seinen Vater zu finden. Doch Schnee und Kälte sind nicht das einzige, dass die Menschen der Expedition bedroht etwas Mysteriöses und Unheimliches geht dort draußen vor sich.

Obwohl das Buch relativ kurz ist, passieren unheimlich viele Dinge und die Handlung ist gut erzählt. Die Expedition in die Antarktis, die Rettungsmission, seltsame Wesen, ein Virus? Eine mysteriöse Stadt in der Antarktis und sonderbares Verhalten sind nur einige Dinge das Buch zu bieten hat. Der größte Teil des Buches ist aus Henrys Perspektive erzählt. Nur manche Kapitel sind aus der Perspektive von Henrys Vater geschildert. Dies geschieht in Form eines Expeditionstagebuchs, das Donald Wilkins während seiner Expedition geführt hat.

Cover

Wenn ich ehrlich bin, muss ich sagen ich habe das Buch gefunden weil das Cover so schön ist. Ich finde der Titel sagt sofort: Spannung und Abenteuer. Die blauen Farben im Kontrast mit der weißen Schrift finde ich sehr gelungen. Die Gebilde die aussehen wie eine Brücke und Streben zwischen den Felsen oder Eis und die kleine Kreatur neben dem „Z“ wirken direkt mysteriös. Ich war sofort begeistert von dem Cover und hab mir daraufhin den Klappentext durchgelesen.

Charaktere

Das Buch lebt von relativ wenigen, aber umso lebendigeren Charakteren. Besonders Henry und sein Vater stehen im Vordergrund. Daneben gibt es noch weitere Teilnehmer der Rettungsexpedition und die Runde um den Industriellen Spyker. Spyker ist ein wahnsinniger, dessen Reichtum es ihm erlaubt diesen Wahnsinn auszuleben. Die Charaktere sind bis auf Spyker nicht überdreht sondern ihre Motivation ist klar und entschlossen.

Henry ist erst 16 aber sehr reif und erwachsen für sein Alter. Aufgrund des Todes seiner Mutter und der Expeditionen seines Vaters, hat er sich entschlossen in ein Internat zu gehen und ist so sehr früh sehr selbstständig geworden. Er geht sehr zielstrebig durchs Leben und hat er auch Ängste, so gibt er nicht klein bei sondern setzt sich für die Leute und besonders seinen Vater mit allem was ihm zu Verfügung steht ein. Ein toller sympathischer Hauptcharakter.

Stil und Spannung

Ich finde auch den Stil von Jens Schumacher sehr gelungen. Bei dem Buch handelt es sich um ein Jugendbuch. Der Stil ist sehr flüssig zu lesen. Das Buch steigt mit seinem Prolog direkt spannend ein und es bleibt spannend. Der Bogen wird bis aufs äußerste Gespannt, ein Rätsel nach dem anderen wird dem Leser aufgetischt und obwohl man eine Ahnung zu haben scheint, ist die Auflösung doch noch viel größer, für alle denen es wichtig ist: seid beruhigt es wird wirklich vollständig aufgelöst.

Fazit

So ich habe versucht einen Eindruck von dem Buch zu schaffen, ohne zu viel zu verraten denn sonst wäre der Überraschungsmoment sicher weit weniger stark. Ich hoffe ihr konntet trotzdem ein Gefühl bekommen wie sehr mir das Buch gefallen hat. Ich habe es total verschlungen, denn es ist wirklich absolut spannend. Wenn man nicht vor Fantasy und etwas abgedrehten Handlungen zurück schreckt, dann ist das Buch auf jeden Fall lesenswert! Mir hat es ausgesprochen gut gefallen.

Links

Ich habe das Buch in der Mini-Challenge im Dezember 2014 gelesen.

Hier gehts zu Mini-Challenge Dezember 2014 →

Buchdetails / Reiheninfo

»Frozen – Tod im Eis« und »Deep – Gefahr aus der Tiefe« von dem Autor Jens Schumacher sind eine lockere Reihe. Man kann beide Bücher unabhängig von einander lesen, da in »Deep« die nötige Vorgeschichte noch mal zusammenfassend geschildert ist an Stellen wo es nötig ist. Ich finde jedoch dass die Handlung in »Deep« besser verständlich ist wenn man vorher »Frozen« gelesen hat. Ich finde die Atmosphäre wird dann wesentlich authentischer und spannender.

 

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Band 1: »Frozen – Tod im Eis«

Verlag: Loewe Verlag (2012)
Flexibler Einband: 368 Seiten
ISBN: 978-3-7855-7471-3

Verlagsseite →

 

 

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Band 2: »Deep – Gefahr aus der Tiefe«

Verlag: Loewe Verlag (2013)
Flexibler Einband: 320 Seiten
ISBN: 978-3-7855-7512-3

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Rezension: »City of Glass – Die Chroniken der Unterwelt Band 3« von Cassandra Clare

City of Glass - Cassandra Clare

 

In Idris sind düstere Zeiten angebrochen. Als Valentin sein tödliches Dämonenheer zusammenruft, gibt es nur eine Chance, um zu überleben: Die Schattenjäger müssen ihren alten Hass überwinden und Seite an Seite mit den Schattenwesen in diesen Kampf ziehen. Um Clary vor der drohenden Gefahr zu schützen, würde Jace alles tun – doch dafür muss er sie erst einmal verraten …

(Cover-, Text- und Zitatrechte: Arena Verlag)

Meine Meinung

Handlung

Der Dritte Band der Chroniken der Unterwelt Reihe beginnt wie auch die vorigen Bände in New York City. Clary findet heraus, dass sie die Heilung für Ihre Mutter, die im Koma liegt, in der Gläsernen Stadt Alicante, der Metropole der Schattenjäger in Idris, zu finden ist. Jace und seine Familie muss sich vor dem Rat wegen den Vorfällen auf Valentins Schiff erklären. (Das Ende des zweiten Bandes hat sich auf Valentins Schiff ereignet.) Und so beschließt Clary mit ihnen nach Idris zu reisen. Jace jedoch stellt sich absolut gegen diese Entscheidung. Er ist kalt und abweisend zu Clary und sie kann nicht fassen warum er sie nicht unterstützen will, denn ihre Mutter ist doch auch seiner Mutter.

Der Streit zwischen Clary und Jace in den auch Simon mit hinein gezogen wird zieht sich zu Beginn des Buches ein wenig. Aber bald schon wird das Buch wahnsinnig spannend und man will es gar nicht mehr aus der Hand legen. Zu Beginn spielt sich die Handlung noch in New York ab, aber der größte Teil des Buches spielt in der Welt der Schattenjäger in Idirs.

Wie auch in den vorigen Bänden geht die Bedrohung von Valentin aus. Er ist der ultimative Bösewicht der den Rat und alle die nicht an seine Sache glauben und ihm blind folgen wollen vernichten will. Wie auch in den anderen Bänden spitzt sich die Handlung zu einem großen Kampf zu. Es ist ein bisschen vorhersehbar aber die Handlung ist doch immer wieder überraschend. Besonders Clary und Jace stehen im Vordergrund und ihre wundervolle und doch komplizierte Liebe.

Die Liebe…

Der Umstand dass Clary und Jax Geschwister sein sollen war am Ende des ersten Bandes ein ganz schöner Schock. Ganz schön fies! Man hat sich als Leser gewunden und war ganz und gar nicht zufrieden. Ich konnte das absolut nicht akzeptieren. Diese wundervolle Liebe hat so schön begonnen, ich wollte das wirklich nicht wahr haben!
Im zweiten Band war es dann etwas betreten und verwirrend zwischen den beiden, beide haben gegen ihre Gefühle angekämpft, ja sogar abgelenkt aber sie konnten das nicht akzeptieren. Natürlich hat das auch ganz schön für Spannung gesorgt. Immer wieder will sich Clay Jace zuwenden und Jace Clary aber eine Aussprache verschiebt sich immer weiter und das Timing ist ganz schlecht. Man muss einfach weiter lesen denn man will natürlich, dass es eine Auflösung gibt, dass sie doch keine Geschwister sind. Gruselige Vorstellung!

Charaktere

Die Charaktere der Chroniken der Unterwelt sind wahnsinnig liebevoll gestaltet. Jeder ist ganz besonders und anders. Clary und Jace sind so tolle Charaktere. Clary klein und zerbrechlich, beweist immer wieder Mut und Stärke. Jace ist ein Macho, aber auch ein geborener Anführer und er hat ein Herz aus Gold, das besonders für Clary aber genauso für seine Familie und Freunde schlägt. Neben Clary und Jace finde ich besonders Luke und Alec sehr sympathisch. Luke der so liebevoll auf Clary aufpasst und ein toller Vater für sie ist und Alec der mit seiner Unsicherheit zu kämpfen hat, aber auf der anderen Seite immer auf seine Geschwister aufpasst und irgendwie immer da ist wenn Not am Mann ist.
Wen ich aus irgendeinem Grund nicht wirklich mag ist Simon, Clarys bester Freund. Er ist loyal und freundlich und immer für Clary da er hat ein ausgeprägtes Empfinden für Gut und Böse und ist immer ehrlich. Seit er sich in einen Vampir verwandet hat ist er auch nicht länger das etwas plumpe Anhängsel von Clary sondern selber stark und mutig und nicht länger tollpatschig. Dennoch finde ich Simon etwas nervig. Ich denke es liegt daran dass er Clary so bling folgt und sie anschmachtet, wobei sich das ab dem Ende des zweiten Bandes auch geändert hat. Vielleicht ist der erste Eindruck einfach haften geblieben.

Der Roman ist ein Allround Talent. Jace und Clarys wundervolle Liebe, Aktion und Spannung als Valentin die Welt der Schattenwesen und Schattenjäger angreift und sie so vereint, Jace Humor und auch Freundschaft spielt eine große Rolle.

Der Dritte Band ist ein vorläufiges Ende der Trilogie die nun statt drei sechs Bände haben wird. Das Ende ist absolut rund und vollkommen. Offene Fragen werden geklärt und ich will nicht zu viel verraten aber das Ende ist so wie das Herz es sich wünscht. :D

Fazit

Cassandra Clare hat mit ihrer Schattenjäger-Reihe eine tolle Fantasy Reihe geschaffen, die Freundschaft, Liebe, Aktion, Spannung und Humor vereint und einfach toll zu lesen ist. Jeder der Fantasy mag und auch nichts gegen Romantik hat wird sicher seine Freunde an diesen Büchern haben. Besonders der Dritte Band hat mir gut gefallen.

Buchdetails / Reiheninfo:  »Chroniken der Unterwelt«

 

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Band 1: »City of Bones«

Verlag: Arena Verlag (Januar 2011)
Flexibler Einband: 504 Seiten
ISBN: 978-3-401-50260-1

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Band 2: »City of Ashes«

Verlag: Arena Verlag (Mai 2011)
Flexibler Einband: 480 Seiten
ISBN: 978-3-401-50261-8

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City of Glass - Cassandra Clare

 

Band 3: »City of Glass«

Verlag: Arena Verlag (Januar 2012)
Flexibler Einband: 728 Seiten
ISBN: 978-3-401-50262-5

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