Rezension: »E.J. und das Drachenmal« von Anika Oeschger

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Merkwürdige Veränderungen an ihrem Körper werfen die 16-jährige Emilia Jane, die sich lieber nur E. J. nennen lässt, aus der Bahn. Nachdem sie mit ihrer Familie von Schottland nach Zürich gezogen ist, hat sie sich gerade erst an das gewöhnt, was die Pubertät mit ihr anstellt. Aber ein blauer Ausfluss, wo keiner sein sollte, und Hitzewallungen, die so heiß werden können, dass ihre Bettdecke Brandflecken bekommt, sind ein ganz anderes Kaliber als Pickel und Mitesser. Als sich dann auch noch ein unerklärlicher Ausschlag über ihren ganzen Körper ausbreitet, landet sie in der Quarantänestation der Stadtklinik.

Schon bald stellt E. J. fest, dass sie eine Gezeichnete ist, Trägerin des Drachenmals, das ihr einerseits ungeahnte Fähigkeiten und Kräfte verleiht, aber gleichzeitig einen ihr unbekannten Feind aus den Tiefen einer längst vergessenen Epoche auf den Plan ruft. Das dunkle Etwas, das ihr nach dem Leben trachtet, kommt rasend schnell näher und scheint unbesiegbar zu sein … Quelle: Riverfield Verlag →

 (Cover-, Text- und Zitatrechte: Riverfield Verlag)

Die Autorin

Bild: Riverfield Verlag

Anika Oeschger, die Autorin des Buches, ist grade mal 17 Jahre jung, als sie ihren Debütroman »E. J. und das Drachenmal« schreibt. Sie ist 1997 geboren und lebt in der Nähe von Zürich. Sie ist Schülerin eines Gymnasiums und interessiert sich neben dem Schreiben für Sport und ist Pianistin.

Ich persönlich finde es wahnsinn, dass sie schon jetzt ein Buch geschrieben hat, das ein wirklich schöner Jugendroman geworden ist. Klasse Leistung! Ich bin gespannt was man in Zukunft noch von ihr hört!

 

 

 

Meine Meinung

Das Drachenmädchen und ihre Freunde

Die Geschichte handelt von einem Mädchen, das sich erst mal als ganz normal ansieht. Sie geht zur Schule, hat etwas Kummer mit ihrem Freund und verbringt natürlich gerne Zeit mit ihren Freunden. Sie hat ein gutes Verhältnis zu ihren Eltern, auch wenn sie ihren Vater wenig sieht, weil dieser durch seinen Job an der Universität als Professor für Archäologie viel beschäftigt ist. Ihr besonderer Hintergrund: sie hat ihre Wurzeln in Schottland. Alles scheint seinen normalen Gang zu gehen, doch dann verändert ein Stein, den sie im Arbeitszimmer ihres Vaters findet ihre Welt. Es ist ein Fossil, dass sie beim Stöbern findet und sie denkt sich nichts dabei. Sie ärgert sich, dass sie sich an dem scharfen Stein in den Finger geschnitten hat und versteckt es wieder unter dem Papierkram ihres Vaters.

Tage später pocht ihr Finger immer noch. Hitzewallungen und ein seltsamer Ausschlag breiten sich aus, ist sie krank? Hat sie gar eine Blutvergiftung oder so etwas? Als sie schließlich im Krankenhaus in der Quarantäne landet und kein Arzt ihr sagen kann was ihr fehlt, wird ihr klar, dass mehr dahinter stecken muss! Sie trägt das Drachenmal und das bringt besondere Fähigkeiten und besondere Pflichten mit sich.

An dieser Stelle erinnere ich mich grade an ein Zitat aus dem Film Spiderman, Peter Parker über seine Fähigkeiten: »Aus grosser Kraft folgt grosse Verantwortung! Dies ist meine Gabe, mein Fluch! Wer ich bin? Ich bin Spider-Man!« .. oder in diesem Fall, das Drachenmädchen! So ist es wohl bei allem Superhelden, und ich finde E.J. hat in diesem Buch ebenfalls die Rolle der Superheldin!

Mir hat der Aspekt besonders gefallen, dass E. J. aus Schottland kommt und dort auch ihre Großmutter besuchen fährt. Schottland ist ein tolles Land mit wunderschönen Landschaften und ich lese immer wieder gerne darüber. Besonders auch, dass die Oma eine Druidin sein soll und ein Ausflug zum Loch Ness, hat dem Buch noch mal eine andere Perspektive gegeben: Magie, Mythologie, alte Sagen und Gebräuche, Hexen!

Stil

»E. J. und das Drachenmal« ist ein Jugendroman, ein Buch von einer Jugendlichen für Altersgenossen, so zu sagen. Es hat eine romantische Note, von jugendlicher Schwärmerei und Freundschaft. Einen Kern aus Fantasy und fast schon Magie und ist insgesamt sehr unterhaltsam und spannend. Der Stil der Autorin ist einfach und flüssig. Sie schreibt so wie ich finde wie man als junger Mensch auch denkt und handelt und das fand ich hat das Buch sehr authentisch gemacht. Es ist kein Buch, das von jemandem geschrieben wurde, der von den Themen schon selber weit weg ist, sondern von einer Autorin die denke ich selber auch grade noch in diesem Umfeld sich befinden könnte (Schule, Freunde, erste Verliebtheit, neue Erfahrungen etc.).

Fazit

Ein wirklich gelungenes Romandebüt, das mich gut unterhalten hat! Ich kann nur empfelen dieses Buch mal zu probieren, wenn man auf Fantasybücher / Jugendbücher steht. Ein Buch voller süßer Szenen, Freundschaft und Zusammenhalt, Fantasy und Magie. Gut gegen Böse!

3x

Buchdetails

Drachenmal_klein
»E.J. und das Drachenmal«

Verlag: Riverfield Verlag 2015
Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
ISBN: 978-3-9524463-2-4
Preis: 19,90€
Verlagsseite →

 

 

 

© Blutrot – Jamie’s Bücherblog 2015

 

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