Rezension: »Deep – Gefahr aus der Tiefe« von Jens Schuhmacher

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Java: Exotische Strände, Dschungel und geheimnisvolle Tempelanlagen – bessere Ferien könnte sich Henry Wilkins nicht wünschen, als er seinen Vater auf eine Forschungsreise begleitet. Als er noch dazu vom Fund eines U-Boots ganz in der Nähe hört, ist sein Abenteurergeist vollends geweckt.

Das Schiff ist im Zweiten Weltkrieg auf mysteriöse Weise gesunken und jetzt wollen Taucher hinter den Bullaugen des Stahlkolosses unheimliche Schemen ausgemacht haben.

Henry geht dem Geheimnis in der Tiefe des Meeres auf den Grund – nichts ahnend, dass dieses Wrack etwas birgt, das die gesamte Menschheit gefährdet.

(Cover-, Text- und Zitatrechte: Loewe Verlag)

Meine Meinung

Nachdem ich schon »Frozen – Tod im Eis« gelesen, verschlungen und geliebt habe, habe ich mir sofort den zweiten Band dieser Reihe bzw. lockeren Reihe besorgt. »Deep – Gefahr aus der Tiefe« verschlägt den jungen Henry, Sohn eines Professors und leidenschaftlichen Forschers der Anthropologie nach Java. Er besucht dort seinen Vater, der eine spektakuläre Entdeckung untersucht. Unter der Tempelanlage Borobudur wurde eine geheime Kammer entdeckt mit uralten Zeichen und Inschriften.

Parallel führt uns ein anderer Handlungsstrang auf den Grund des Ozeans, wo ein lange verschollen geglaubtes deutsche U-Boot entdeckt wird. Das U-Boot ist im zweiten Weltkrieg von der Bildfläche verschwunden und wurde seither vermisst. Bis heute, als zwei Männer die eine kleine Bergungsfirma führen auf das U-Boot stoßen. Doch als sie das U-Boot durch die Kamera eines Unterwasserroboters beobachten machen sie eine faszinierende wie schockierende Entdeckung!

Das Buch ist wirklich spannend und schön und abenteuerlustig und es hat mir sehr viel Spaß gemacht es zu lesen. Es dreht sich wie auch der erste Teil »Frozen« um Verschwörungstheorien, Aliens, Monster und eine Vergangenheit, die die Menschheit so nicht erwartet hat. Das Buch ist ein Jugendbuch und von Stil und der Sprache auch dementsprechend gehalten. Es ist locker flockig zu lesen und der Huaptcharakter wieder der jugendlicher Henry, der diesmal sogar ein kleines wenig romantisch wird.

Die Handlung wird in zwei Strängen aufgebaut. Die erste aus der Perspektive der Männer der Bergungsfirma und der zweite Strang aus Henrys Sicht. Langsam werden die Stränge miteinander Verbunden und so macht der mysteriöse Fund in dem U-Boot aus Henrys Perspektive auch bald Sinn. Das Buch baut sehr stark auf »Frozen« auf und auch wenn in vielen Szenen Bezug auf »Frozen« genommen wird und wirklich viel erklärt wird ohne langatmig zu werden, auch wenn man kurz davor »Frozen«gelesen hat, denke ich doch das man auf jeden Fall zuerst »Frozen« lesen sollte damit man alles richtig nachvollziehen kann. Und damit es auch spannend wird, ansonsten könnte es sein das viel Spannung verloren geht.

Der Inhalt an sich gefällt mir auch sehr gut, Tiefsee, Monster, Sci-Fi und Verschwörungstheorien und Co. Das zieht mich auf jeden Fall in seinen Bann und auch wenn die Geschichte zum Teil ein wenig weit hergeholt schein, ist sie doch zum Gruseln. So ist ein U-Boot aus dem zweiten Weltkrieg, das zufällig bei einem Erdbeben in eine Spalte im Tiefseeboden rutscht und so ein uraltes Riesenkrakenmonster am ausbüchsen hindert, ein etwas großer Zufall, aber gut. Auch der Bösewicht ist dem aus »Frozen« nicht ganz unähnlich. Ein reicher, zielstrebiger wie fanatischer Professor, der sich zur Aufgabe gemacht hat die Besatzung des U-Bootes – lebend – zu bergen. Er glaub die Besatzung hat die Jahrzehnte unter Wasser durch eine Operation am Gehirn überlebt. Im Klartext, er erhofft sich das eiwge Leben im inneren des U-Bootes zu finden, und dafür ist ihm kein Mittel heilig, er würde alles tun was nötig ist.

Fazit

Das Buch konnte nicht ganz mit »Frozen« mithalten aber für sich gesehen ist es sehr unterhaltsam und flott verschlungen. Die Handlung hat ein paar Schwächen, aber die kann man in Kauf nehmen denn Henrys zweites Abenteuer auf den Grund des Ozenans überzeugt dennoch!

Bewertung

Kategorie

Punkte

Charaktere 5 von 6
Idee 4 von 4
Handlung 4 von 6
Spannung 3 von 4
Sprache 1 von 2
Kontext 2 von 4
Cover 2 von 2
Gesamt: 21 von 28

21 Punkte = 5 Sterne

Links

Ich habe das Buch in der Mini-Challenge im Dezember 2014 gelesen.

Hier gehts zu Mini-Challenge Dezember 2014 →

Rezension:  »Frozen – Tod im Eis« →

Buchdetails / Reiheninfo

Wie auch schon in der Rezension zu »Frozen – Tod im Eis« erwähnt können die die beiden Bücher »Frozen – Tod im Eis« und »Deep – Gefahr aus der Tiefe« von Jens Schumacher unabhängig von einander gelesen werden, da im zweiten Teil: »Deep« die Anspielungen auf den ersten Band erklärt werden. Aber besonder jetzt da ich »Deep« gelesen habe rate ich jedem dazu unbedingt erst einmal »Frozen« zu lesen, denn die Spannung leidet denke ich sehr darunter wenn man die Vorgeschichte zu »Deep« nicht selber gelesen hat! Also lest »Frozen«, es lohnt sich.

 

Frozen_klein

 

Band 1: »Frozen – Tod im Eis«

Verlag: Loewe Verlag (2012)
Flexibler Einband: 368 Seiten
ISBN: 978-3-7855-7471-3

Verlagsseite →

 

 

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Band 2: »Deep – Gefahr aus der Tiefe«

Verlag: Loewe Verlag (2013)
Flexibler Einband: 320 Seiten
ISBN: 978-3-7855-7512-3

Verlagsseite →

 

 

 

 

 

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