Rezension: »Frozen – Tod im Eis« von Jens Schumacher

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Während einer Forschungsexpedition in die Antarktis verschwindet Henrys Vater, der international anerkannte Anthropologe Donald Wilkins, auf mysteriöse Weise. Kurzentschlossen macht sich Henry gemeinsam mit dem Rettungsteam auf die Suche nach ihm. Schon bald stoßen sie auf Hinweise, die vermuten lassen, dass Dr. Wilkins im ewigen Eis eine phänomenale Entdeckung gemacht hat: Inmitten eines bisher völlig unbekannten Gebirgsmassivs liegt eine gigantische Ruinenstadt, die Millionen Jahre alt sein muss, älter als die Menschheit. Auch der Großindustrielle Wayne Spyker ist dem Geheimnis auf der Spur. Doch keiner der Beteiligten ahnt, dass tief unter dem Eis etwas schläft. Etwas Uraltes, Böses. Und nun ist es erwacht …

(Cover-, Text- und Zitatrechte: Loewe Verlag)

Meine Meinung

Handlung

Der junge Henry besucht seinen Vater bei einer Expedition in die Antarktis. Henrys Vater, Dr. Donald Wilkins ist  Anthropologe und lehrt an einer Universität in Kanada. Dennoch gilt seine große Leidenschaft verschollene Kulturen zu entdecken. Aus diesem Grund lässt er ab und an alles stehen und liegen und führt Expeditionen in alle Herren Länder. Diesmal führt ihn eine Entdeckung in die Antarktis. Doch die Expedition verschwindet im ewigen Eis der Antarktis. Als Henry bei seiner Ankunft in der Forschungsstation davon erfährt schließt er sich sogleich einem Rettungsteam an um seinen Vater zu finden. Doch Schnee und Kälte sind nicht das einzige, dass die Menschen der Expedition bedroht etwas Mysteriöses und Unheimliches geht dort draußen vor sich.

Obwohl das Buch relativ kurz ist, passieren unheimlich viele Dinge und die Handlung ist gut erzählt. Die Expedition in die Antarktis, die Rettungsmission, seltsame Wesen, ein Virus? Eine mysteriöse Stadt in der Antarktis und sonderbares Verhalten sind nur einige Dinge das Buch zu bieten hat. Der größte Teil des Buches ist aus Henrys Perspektive erzählt. Nur manche Kapitel sind aus der Perspektive von Henrys Vater geschildert. Dies geschieht in Form eines Expeditionstagebuchs, das Donald Wilkins während seiner Expedition geführt hat.

Cover

Wenn ich ehrlich bin, muss ich sagen ich habe das Buch gefunden weil das Cover so schön ist. Ich finde der Titel sagt sofort: Spannung und Abenteuer. Die blauen Farben im Kontrast mit der weißen Schrift finde ich sehr gelungen. Die Gebilde die aussehen wie eine Brücke und Streben zwischen den Felsen oder Eis und die kleine Kreatur neben dem „Z“ wirken direkt mysteriös. Ich war sofort begeistert von dem Cover und hab mir daraufhin den Klappentext durchgelesen.

Charaktere

Das Buch lebt von relativ wenigen, aber umso lebendigeren Charakteren. Besonders Henry und sein Vater stehen im Vordergrund. Daneben gibt es noch weitere Teilnehmer der Rettungsexpedition und die Runde um den Industriellen Spyker. Spyker ist ein wahnsinniger, dessen Reichtum es ihm erlaubt diesen Wahnsinn auszuleben. Die Charaktere sind bis auf Spyker nicht überdreht sondern ihre Motivation ist klar und entschlossen.

Henry ist erst 16 aber sehr reif und erwachsen für sein Alter. Aufgrund des Todes seiner Mutter und der Expeditionen seines Vaters, hat er sich entschlossen in ein Internat zu gehen und ist so sehr früh sehr selbstständig geworden. Er geht sehr zielstrebig durchs Leben und hat er auch Ängste, so gibt er nicht klein bei sondern setzt sich für die Leute und besonders seinen Vater mit allem was ihm zu Verfügung steht ein. Ein toller sympathischer Hauptcharakter.

Stil und Spannung

Ich finde auch den Stil von Jens Schumacher sehr gelungen. Bei dem Buch handelt es sich um ein Jugendbuch. Der Stil ist sehr flüssig zu lesen. Das Buch steigt mit seinem Prolog direkt spannend ein und es bleibt spannend. Der Bogen wird bis aufs äußerste Gespannt, ein Rätsel nach dem anderen wird dem Leser aufgetischt und obwohl man eine Ahnung zu haben scheint, ist die Auflösung doch noch viel größer, für alle denen es wichtig ist: seid beruhigt es wird wirklich vollständig aufgelöst.

Fazit

So ich habe versucht einen Eindruck von dem Buch zu schaffen, ohne zu viel zu verraten denn sonst wäre der Überraschungsmoment sicher weit weniger stark. Ich hoffe ihr konntet trotzdem ein Gefühl bekommen wie sehr mir das Buch gefallen hat. Ich habe es total verschlungen, denn es ist wirklich absolut spannend. Wenn man nicht vor Fantasy und etwas abgedrehten Handlungen zurück schreckt, dann ist das Buch auf jeden Fall lesenswert! Mir hat es ausgesprochen gut gefallen.

Links

Ich habe das Buch in der Mini-Challenge im Dezember 2014 gelesen.

Hier gehts zu Mini-Challenge Dezember 2014 →

Buchdetails / Reiheninfo

»Frozen – Tod im Eis« und »Deep – Gefahr aus der Tiefe« von dem Autor Jens Schumacher sind eine lockere Reihe. Man kann beide Bücher unabhängig von einander lesen, da in »Deep« die nötige Vorgeschichte noch mal zusammenfassend geschildert ist an Stellen wo es nötig ist. Ich finde jedoch dass die Handlung in »Deep« besser verständlich ist wenn man vorher »Frozen« gelesen hat. Ich finde die Atmosphäre wird dann wesentlich authentischer und spannender.

 

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Band 1: »Frozen – Tod im Eis«

Verlag: Loewe Verlag (2012)
Flexibler Einband: 368 Seiten
ISBN: 978-3-7855-7471-3

Verlagsseite →

 

 

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Band 2: »Deep – Gefahr aus der Tiefe«

Verlag: Loewe Verlag (2013)
Flexibler Einband: 320 Seiten
ISBN: 978-3-7855-7512-3

Verlagsseite →

 

 

 

 

 

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