Podcast addicted!

Hallo ihr Lieben,

ich möchte in den nächsten Wochen mal etwas Neues ausprobieren und euch auf meinem Blog eine Reihe von Podcasts vorstellen, die ich persönlich super faszinierend finde. Vielleicht habt ihr ja noch Vorschläge, welche Podcasts man sich nicht entgehen lassen solle?!

Podcast, ist das dieses Internet-Radio-Ding?

Podcasts werden ja oft als Internet-Radio bezeichnet. Es sind eigentlich “nur” Audiodateien die im Internet veröffentlicht werden und die man per RSS Feed per App oder sonstiger Software abonnieren kann. Mittlerweile gibt es wohl Podcasts zu jedem erdenklichen Thema. Ich interessiere mich insbesondere für Podcasts aus der wissenschaftlichen und skeptischen Ecke oder Mini-Podcasts zu verschiedenen Themen.

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Vor ein paar Jahren als ich mit dem Podcast-Hören angefangen habe, war ich mächtig skeptisch ob es das Konzept eines Podcasts so bringt. Leute die sich hinsetzen, zu einem Thema schwadronieren und ihren Senf dazu abgeben… naja! Ich meine wer sagt denn, dass die mir keinen Unsinn erzählen? Was qualifiziert jemanden dazu einen Podcast zu machen über z.B. wissenschaftliche Themen? Heute allerdings finde ich Podcasts einfach genial. Die Podcasts die ich zur Zeit und bisher gehört habe und höre, werden von Leuten gemacht, die sich in einem Thema gut auskennen oder beruflich damit arbeiten, oder die einfach enorm Spaß und Freunde an dem haben, worüber sie reden (und Quatsch ist ja auch manchmal ganz unterhaltsam!). Die meisten Podcasts sind sogar kostenlos erhältlich, ich finde es schon beachtlich, dass so ein hochwertiger und/oder unterhaltsamer Content einfach an die Hörer weiter gegeben wird. Flattr, Amazon, Patreon und Co. finde ich ist eine gute Möglichkeit den Machern der Podcasts ein wenig Unterstützung zukommen zu lassen.

Da ich ziemlich viel mit dem Auto unterwegs sein muss, wurde Musik mit der Zeit einfach zu langweilig, zu wenig Input für meinen müden Kopf am Morgen! Hörbücher höre ich z.B. auch sehr gerne, aber die meisten Hörbücher gehen ja zwischen 7 und 20 Stunden oder noch mehr und sind nicht mal eben gehört. Also sind Podcasts die goldene Mitte! Die Podcasts, die ich inzwischen höre haben eine Laufzeit von 5 Minuten bis 3 Stunden. (Okay, das war nun furchtbar aussagekräftig!)

Meine Podcast-Einstiegsdroge

Aufmerksam geworden bin ich auf Podcasts durch einen wirklich besonderen Podcast: “Hoaxilla – Der skeptische Podcast aus Hamburg”. Ein spannender Podcast über Moderne Sagen und vieles mehr. Mittlerweile ist mein Favorit “Methodisch inkorrekt”, bei dem man nicht nur was über Physik lernt, sondern auch ziemlich gut unterhalten wird.

Im Abstand von ein bis zwei Wochen möchte ich euch meine Favoriten unter den Podcasts mal vorstellen und mit euch darüber plaudern welche Podcasts sich lohnen.

Hört ihr auch Podcasts? Seid ihr auch so begeistert wie ich?

 

 

Montagsfrage #20

Wie viele Bücher hast du dieses Jahr bereits gelesen und welche sind deine 3 Favoriten?

montagsfrage_bannerGut, dass ich grade erst noch mal nachgeschaut habe! Ich habe dieses Jahr bislang 73 Bücher gelesen. Ich muss sagen, dies ist sicher das Jahr in dem ich bisher am meisten gelesen habe und ganz ehrlich: ich glaube nächstes Jahr lese ich weniger! Ich vergesse bei manchen Büchern jetzt schon ganz flott worum es ging oder die Geschichten fließen so ineinander in meiner Erinnerung. Vielleicht ist mein Gedächtnis auch einfach schlecht! :D Jedenfalls denke ich, dass ich es nächstes Jahr wieder etwas ruhiger angehen werde. Ich finde es echt heftig wenn ich lese, dass einige von euch weit über hundert Bücher gelesen haben, wie macht ihr das?! :D

Meine drei Favoriten sind (nach einer harten Überlegung!):

1. That Night – Chevy Stevens
2. Die Oberfläche des Glücks – Claire Kells
3. You – Du wirst mich lieben – Caroline Kepnes

Und wie schaut es bei euch aus? Seid ihr echte Viel-Leser oder doch eher Hobby-Leser? Genießt ihr lieber wenige gute Bücher oder seid ihr unersättlich? :D


Die »Montagsfrage« ist eine Aktion vom Buchfresserchen-Blog:

Hier geht’s zu Buchfresserchens-Seite: Die Montagsfrage →

Rezension: »The Dry« von Jane Harper

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Inhalt

Ein beklemmender Thriller um Heimat, Loyalität und Vergebung.
Die schlimmste Dürre seit Jahrzehnten lastet wie heißes Blei auf dem ländlichen Städtchen Kiewarra mitten im Nirgendwo. Das Vieh der Farmer stirbt, die Menschen fürchten um ihre Existenz.
Als Luke Hadler, seine Frau und ihr Sohn Billy erschossen aufgefunden werden, glauben alle, dass der Farmer durchgedreht ist und erweiterten Suizid begangen hat. Aber Sergeant Raco hat seine Zweifel.
Aaron Falk kehrt nach zwanzig Jahren zum ersten Mal nach Kiewarra zurück – zur Beerdigung seines Jugendfreundes Luke. Bald brechen alte Wunden wieder auf; das Misstrauen wirft seine langen Schatten auf die Kleinstadt. Und in der Hitze steigt der Druck immer mehr…

(Cover-, Text- und Zitatrecht: Rowohlt Polaris Verlag )

© Nicholas Purcell

© Nicholas Purcell

Die Autorin: Jane Harper

Jane Harper ist Journalistin und Autorin. Sie wurde in Großbritannien geboren, zog dann im Alter von acht Jahren nach Australien. Ihre Studienzeit verbrachte sie wiederrum in England. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Melbourne und arbeitet dort für den Herald Sun. »The Dry« ist ihr erster Roman.

Mehr über Jane Harper könnt ihr auf ihrer Website erfahren →

Meine Meinung

Weniger Dürre als erwartet, aber eine sehr knusprige Atmosphäre!

»The Dry« ist ein Buch über Heimat und Freundschaft. Aaron Falk kehrt nach rund zwanzig Jahren in seine Heimatstatt Kiewarra zurück. Der Anlass ist ziemlich erschütternd. Sein damals bester Freund, Luke Hadler, dessen Frau und Kind werden erschossen vorgefunden und alles deutet darauf hin, dass Luke es war, der seine Familie ausgelöscht hat. Aaron wird von Lukes Vater gebeten nach Kiewarra zurück zu kehren. Da Falk bei der Polizei tätig ist, schließt er sich kurzentschlossen dem hiesigen Polizeichef (mir ist grade entfallen wie man die Polizisten in Australien nennt, Sheriff vielleicht?) an und versucht heraus zu finden was geschehen sein könnte.

Doch nicht nur der Umstand, dass er einst mit dem Mutmaßlichen Mörder befreundet war hält ihn in Kiewarra sondern auch ein dunkles Geheimnis. Die Leiche in seinem Keller, wie man so schön sagt, überwiegt die Abneigung zurück an diesem Ort zu sein.

Heimat & Freundschaft

»Luke hat gelogen. Du hast gelogen« Seite 13

Kiewarra, der fiktive Ort in dem »The Dry« angesiedelt ist, ist ein winziger Ort irgendwo im Nirgendwo in Australien. Kiewarra lebt von der Landwirtschaft, doch diese wird immer magerer durch die Dürre. Jeder kennt jeden, jeder hört Geschichten, Klatsch und Tratsch verbreitet sich schnell beim Bierchen in der zentralen Kneipe. Ein Mord ist etwas Unfassbares für so einen Ort, doch wenn ein Mann seine Familie und sich selbst umbringt ist das kaum auszuhalten für eine solch kleine Gemeinde. Das Buch beschreibt diese hitzige, aggressive Atmosphäre wirklich ziemlich gut. Ich konnte mir die aufgebrachten Gemüter vor meinem inneren Auge vorstellen. Falk, der vor zwanzig Jahren nicht grundlos weggezogen ist, wird nicht sonderlich herzlich begrüßt bei seiner Ankunft. Es wird gemunkelt, dass er an dem Tot einer Schülerin und Freundin von ihm beteiligt war. Kiewarra ist seine Heimat und andererseits ist es ihm so fremd und so feindlich gesonnen wie nie zu vor. Und auch Luke, sein Freund, mit dem er Jahre seiner Kindheit verbracht hat ist ihm fremder als je zu vor.

Der Roman wird vom Verlag als »Ein beklemmender Thriller um Heimat, Loyalität und Vergebung.« betitelt. Diese Zusammenfassung finde ich ist ausnehmend passend, ich habe es genauso empfunden.

Die Dürre

Nach dem Titel und der Buchbeschreibung zu schließen war ich in Erwartung, dass die Dürre eine zentrale Rolle in der Handlung spielt. Auf der einen Seite trifft dies auch zu, auf der anderen Seite hätte die Handlung auch in einem ganz anderen Setting funktioniert. Die Dürre ist insgesamt weniger präsent als ich angenommen hatte, es wird häufig beschrieben wie heiß es ist und wie die Dürre den Farmern schadet etc. doch auch andere Umstände hätten zu diesem Ergebnis geführt. Sehr attraktiv fand ich, dass das Buch in Australien spielt, ich weiß gar nicht ob ich überhaupt schon einmal ein Buch gelesen habe, welches in Australien spielt!

»Natürlich war der Tod auf der Farm nichts Neues, und die Schmeißfliegen waren nicht wählerisch. Sie machten keinen Unterschied zwischen
einem Kadaver und einer Leiche. « Seite 6, Prolog erster Satz

Fazit

Auch wenn die »Dürre« weniger ausschlaggebend für die Geschichte war als gedacht ist das Buch sehr spannend und rätselhaft. Es spiegelt wunderbar diese kritische Atmosphäre einer kleinen Gemeinde wieder, in der jede kleine Sünde im kollektiven Gedächtnis verbleibt. In welcher spekuliert und vorverurteilt wird und jeder jeden kennt. Sehr spannend, sehr düster und eine facettenreiche Geschichte über Freundschaft. Man stellt sich unwillkürlich die Frage wie gut man einen Menschen eigentlich kennen kann, und wie sich ein guter Freund über viele Jahre verändern kann. Äußerem wartet das Buch mit ein paar völlig unverhofften Wendungen auf. Es wird garantiert nicht langweilig!

Buchdetails / Reiheninfo

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Verlag: Rowohlt Polaris Verlag (21. Oktober 2016)
ISBN: 978-3-499-29026-8
Preis: PB 14,99 € , 384 Seiten

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© Blutrot | Jamies Bücherblog 2016

Es ist wieder soweit: Der Lovelybooks.de Leserpreis wird vergeben!

 

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Wie jedes Jahr vergibt Lovelybooks.de den Leserpreis an die Neuerscheinungen des Jahres, die unter den Lesern am meisten Eindruck hinterlassen haben.

Bis zum 10. November könnt ihr eure Favoriten unter den Neuerscheinungen nominieren.

Wenn ihr mögt schaut einfach mal vorbei:

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Ablauf

31. Oktober – 10. November 2016: Nominierungsrunde
In 14 Kategorien kannst du bestimmen, welche Bücher für den Preis nominiert werden sollen.

14. November – 22. November 2016: Abstimmungsrunde
Die 35 Bücher (pro Kategorie) die am meisten nominiert wurden stehen nun zur Abstimmung bereit. Votet kräftig mit und bringt eure Lieblinge an die Spitze!

24. November 2016: Bekanntgabe der Preisträger
Nun ist es endlich soweit. Die drei Bücher mit den meisten Stimmen erhalten Gold, Silber und Bronze!

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